Marc-Oliver Ubl studierte Deutsch, Englisch und Erziehungswissenschaften für das Lehramt an Gymnasien an der Universität Augsburg. Nach dem bestandenen Ersten Staatsexamen im Juli 2018 zog es ihn für das Promotionsstudium nach Bern, wo er seit September 2018 an der Professur für Deutsche Sprachwissenschaft mit Schwerpunkt Soziolinguistik tätig ist.

Seit Oktober 2019 ist er Mitglied der Graduate School of the Arts and Humanities der Universität Bern.

Arbeitstitel des Promotionsprojektes:
Grammatische Variation: Hyperperiphrastische Konstruktionen im Deutschen

Forschungsschwerpunkte:
Soziolinguistik | Korpuslinguistik | Sprachvariation und Sprachwandel | Standard- und Nonstandardvarietäten des Deutschen | Konstruktionsgrammatik | Grammatikalisierung 

Ausbildung

2012–2018 | Lehramtsstudium Gymnasium, Erstes Staatsexamen. Deutsch, Englisch, Erziehungswissenschaften, Universität Augsburg

2010–2011 | Zivildienst. Jugendzentrum „orange planet“ und Mittelschule Haldenbergerstraße, München

2002–2010 | Abitur. Droste-Hülshoff-Gymnasium Meersburg

Anstellungen

seit 09/2018 | Doktorand/Wissenschaftlicher Assistent. Professur für Deutsche Sprachwissenschaft mit Schwerpunkt Soziolinguistik am Institut für Germanistik, Universität Bern

01/2016–07/2018 | Studentische/wissenschaftliche Hilfskraft. Lehrstuhl für Deutsche Sprachwissenschaft, Universität Augsburg

10/2014–07/2018 | Tutor für Sprachgeschichte. Lehrstuhl für Deutsche Sprachwissenschaft, Universität Augsburg

03/2016–04/2016 | Tutor für deutsche Sprache, Sprachpraxis und Landeskunde. Université Omar Bongo in Libreville, Gabun (DAAD)

HS 2021
Wissenschaftliches Schreiben

FS 2021
Basiskurs: Sprachvariation und Sprachwandel (online)

HS 2020
Basiskurs: Empirische Methoden der Sprachwissenschaft (blended-teaching)
Wissenschaftliches Schreiben (blended-teaching)

FS 2020
Basiskurs: Sprachvariation und Sprachwandel (2x)

HS 2019
Basiskurs: Empirische Methoden der Sprachwissenschaft
Propädeutischer Begleitkurs und Einführung in die Sprachwissenschaft

FS 2019
Basiskurs: Sprachvariation und Sprachwandel
Übung: Modellierung sprachlicher Variation

HS 2018
Propädeutischer Begleitkurs und Einführung in die Sprachwissenschaft (2x)

2021

„Die Rolle der ‚hat X verdient gehabt‘-Konstruktion im Grammatikalisierungsprozess der doppelten Perfektbildungen“, BeLing – Forschungskolloquium Berner Linguistik, 17.02.2021, online.

 

2020

„‚Weil diese Variante hat er in Facebook präsentiert gehabt.‘ – Doppeltes Perfekt und die Frage ich einem gesprochenen Standard“, CUSO-Forschungskolloquium, 27.11.2020, online.

„Hyperperiphrastische Tempora im Deutschen im Spiegel der Konstruktionsgrammatik“, CSLS-Summer School for Sociolinguistics in Switzerland, 17.–19.08.2020, Bern, CH.

 

2019

„Grammatikalität, Akzeptabilität und sprachliche Norm“, CUSO-Forschungskolloquium, 23.11.2019, Neuchâtel, CH.

„Korpuslücke oder ungrammatisch? – Der Umgang mit niederfrequenten Phänomenen“, 15. Sprachwissenschaftliche Tagung für Promotionsstudierende (STaPs), 27./28.09.2019, Fribourg, CH.

„Hattest du darüber nicht bereits gesprochen gehabt oder wirst du darüber noch sprechen werden? – Zum Status hyperperiphrastischer Tempora im Deutschen“, Internationale Tagung „Was ist Grammatikalität?“, 27.–29.06.2019, Bamberg, DE.

„Doppelte Perfekbildungen und Doppeltes Futur zwischen Mündlichkeit und Schriftlichkeit – Norm und Variation“, BeLing Tag – Forschungskolloquium Berner Linguistik, 29.05.2019, Bern, CH.

„Bin gespannt, was du jetzt sagen werden wirst – Zum Status des doppelten Futurs im Deutschen“, Sprachwissenschaftliche Dissertationsprojekte der Wiener Germanistik and friends, 09./10.05.2019, Wien, AT.

 

2018

„Grammatische Variation: Hyperperiphrastische Tempora im Deutschen. Forschungs(gegen)stand, Ergebnisse, Desiderate“, Freiburger Kolloquium der Germanistischen Linguistik, 16.11.2018, Fribourg, CH.

„Grammatische Variation: Hyperperiphrastische Tempora im Deutschen.“, Berner Forschungskolloquium, 07.11.2018, Bern, CH.