Prof. Dr. Péter Maitz

Ordentliche Professur

Deutsche Sprachwissenschaft mit Schwerpunkt Soziolinguistik

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peter.maitz@germ.unibe.ch
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B 306
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Universität Bern
Institut für Germanistik
Länggassstrasse 49
3012 Bern



Péter Maitz studierte Germanistik und polnische Philologie in Debrecen (Ungarn), Heidelberg und Warschau. Das Promotionsstudium absolvierte er in Debrecen sowie in Heidelberg als Mitglied des DFG-Graduiertenkollegs «Dynamik von Substandardvarietäten». 2002 wurde er mit einer historisch-soziolinguistischen Arbeit über den deutsch-ungarischen Sprachkonflikt in der Habsburgermonarchie promoviert (Tübingen: Niemeyer, 2005). Nach sieben Jahren Forschung und Lehre an der Universität Debrecen wechselte er 2009 an die Universität Pécs (Ungarn), wo er 2012 mit einer Arbeit zu «Sprachvariation und Sprachwandel. Grundlagen und Fallstudien» habilitiert wurde. Hier erreichte ihn 2011 eine Einladung auf eine Vertretungsprofessur für Sprachwissenschaft an der Universität Münster. 2013 wurde er auf den Lehrstuhl für Deutsche Sprachwissenschaft an der Universität Augsburg berufen, den er zuvor schon ein Jahr lang vertreten hatte. 2018 folgte er dann dem Ruf auf die ordentliche Professur für Deutsche Sprachwissenschaft mit Schwerpunkt Soziolinguistik an der Universität Bern und übersiedelte in die Schweiz. Er hat schon während seiner Zeit in Ungarn mehrere kompetitive Forschungsstipendien u. a. vom DAAD, der Alexander von Humboldt-Stiftung und der Ungarischen Akademie der Wissenschaften erhalten, die ihm längere Forschungsaufenthalte an den Universitäten Heidelberg (2000-2002) und Augsburg (2006-2008) ermöglichten. 2018 war er Gastprofessor am Language and Culture Research Centre an der James Cook University in Cairns, Australien. Die aktuellen Arbeitsschwerpunkte von Péter Maitz in Forschung und Lehre liegen im Bereich der Beschreibung, Erklärung und praktischen Lösung von linguistischen und gesellschaftlichen Problemen im Zusammenhang mit Sprachwandel und Sprachvariation im neueren und heutigen Deutsch, Sprache und Diskriminierung, Sprachkontakt und Mehrsprachigkeit mit einem besonderen Fokus auf Pidgin- und Kreolsprachen bzw. Sprachminderheiten und Minderheitensprachen sowie im Bereich der soziolinguistischen Sprachtypologie, auch in historischer Perspektive. Er hat in den vergangenen Jahren mehrere erfolgreiche Forschungs- und Lehrkooperationen und drittmittelgeförderte Projekte auf diesen Gebieten (mit-)initiiert und durchgeführt und dabei mit zahlreichen KollegInnen in Europa und Übersee zusammengearbeitet (s. Forschung und Publikationen). 2015 hat er als Leiter eines internationalen Forschungsprojekts mit der Dokumentation, Beschreibung und Revitalisierung von Unserdeutsch, einer sterbenden Kreolsprache im Südpazifik, begonnen. Er hat mehrere internationale Tagungen und Workshops in Ungarn, Deutschland, Italien, Australien und der Schweiz (mit-)organisiert und ausgerichtet und weltweit zahlreiche Konferenz- und Gastvorträge gehalten, darunter Plenar- und Hauptvorträge an internationalen Konferenzen und Kongressen in Budapest, Wien, Bamberg, Münster, Ascona und Luxemburg. Er ist (Ko-)Autor und (Mit-)Herausgeber mehrerer wissenschaftlicher Monographien, Sammelbände und Themenhefte von internationalen Fachzeitschriften, darunter auch der weltweit ersten grösseren thematischen Publikation zum Sprachkontakt in den ehemaligen deutschen Kolonien, erschienen 2017 in Papua-Neuguinea als Themenheft der Zeitschrift Language and Linguistics in Melanesia. Er ist Mitherausgeber der im Kontext des einstigen Heidelberger Graduiertenkollegs gegründeten soziolinguistischen Buchreihe VarioLingua (Frankfurt: Peter Lang) und ist auch als Gutachter für verschiedene Zeitschriften, Buchreihen und Forschungsförderungsorganisationen tätig. Da ihm die Vermittlung und Anwendung linguistischen Wissens am Herzen liegt, arbeitet Péter Maitz nicht nur mit Studierenden und NachwuchswissenschaftlerInnen, sondern auch mit der Öffentlichkeit und den Medien sehr gern zusammen.       

Profil

Die Professur für Soziolinguistik am Institut für Germanistik der Universität Bern ist eine der leider immer noch nicht sehr zahlreichen universitären Forschungs- und Lehreinrichtungen im deutschen Sprachgebiet, die deklariert dem Studium und der Erforschung von Sprache und Gesellschaft in der deutschsprachigen Welt und damit der germanistischen Soziolinguistik gewidmet ist.

 

Was ist Soziolinguistik? 

“I have resisted the term sociolinguistics for many years,
since it implies that there can be a successful linguistic
theory or practice which is not social”
(William Labov)

“I think the most interesting and most important sort of
work in sociolinguistics is carried out by people who are
actually linguists, that is to say, they have the same goals
and interests and concerns as linguists in general.
So I would agree with Bill Labov, who once said, in fact
he said it more than once, that sociolinguistics is a way
of doing linguistics.” 
(Peter Trudgill) 

Man begegnet auch in germanistischen Kreisen immer wieder der Meinung, die Soziolinguistik sei eine sogenannte «Bindestrich-Linguistik»; eine Art Randbereich der Sprachwissenschaft an der Grenze zur Soziologie. Dies ist zwar eine mögliche, auf jeden Fall aber eine andere und engere Sicht der Dinge als die der oben zitierten Gründerväter der Soziolinguistik. In ihrer Auffassung – und auch in unserem Verständnis – ist die Soziolinguistik nämlich nicht als Teil- oder Grenzdisziplin innerhalb der Linguistik zu (miss)verstehen. Sie ist vielmehr eine Sprachtheorie. Eine gesellschafts- und sprecherInnenbezogene Sprachbetrachtung, mit deren Hilfe man eine sozial verankerte und dadurch auch gesellschaftlich relevante und nützliche Linguistik begründen und betreiben kann. Und tatsächlich: Im Rahmen der Soziolinguistik werden – wenn auch mit anderen Schwerpunkten und Methoden – die gleichen Grundfragen und Probleme im Zusammenhang mit natürlichen Sprachen erforscht wie in der Linguistik allgemein. Die Forschungsinteressen der Soziolinguistik umfassen potentiell das gesamte Themenspektrum der Linguistik von der Grammatik bis hin zur Sprachgeschichte, von der Phonologie bis hin zur Sprachtypologie. Der grundlegende Unterschied besteht vor allem darin, dass die Soziolinguistik – im Gegensatz zur traditionellen Linguistik – in der sozialen Einbettung von Sprache eine grundlegende und unveräusserliche Eigenschaft von natürlichen Sprachen und zugleich eine zentrale Triebkraft von Sprachvariation und Sprachwandel sieht. Aus soziolinguistischer Sicht scheint daher eine linguistische Forschung, die sprachliche Phänomene und deren Wandel vom sozialen Kontext des Sprachgebrauchs losgelöst betrachtet und nicht (auch) daraus erklärt sowie das Phänomen der Sprachvariation ausblendet, nicht gegenstandsangemessen und daher auch nicht sinnvoll zu sein. Aus der Betrachtung von Sprache im sozialen Kontext ergeben sich aber mindestens noch zwei weitere Konsequenzen für die Soziolinguistik, die sowohl epistemologisch wie auch gesellschaftlich von erheblichem Vorteil sind. Erstens stammen die Daten, aus denen die Soziolinguistik ihre Erkenntnisse gewinnt, aus dem natürlichen Sprachgebrauch von «natürlichen» Menschen in ihrem jeweiligen sozialen Kontext. Diese Kontextsensitivität und Realitätsnähe von soziolinguistischen Sprachdaten ermöglicht deutlich realitätsnähere, differenziertere und daher auch gegenstandsangemessenere Beschreibungen und Erklärungen von sprachlichen Phänomenen als die linguistischen Methoden und Daten, mit denen vielfach ausserhalb der Soziolinguistik gearbeitet wird. Und last but not least: Dadurch dass sie Sprache im sozialen Kontext betrachten und erforschen, haben SoziolinguistInnen im Rahmen ihrer Arbeit zwangsläufig – und in der Regel sehr gern – mit SprecherInnen und Sprachgemeinschaften zu tun. Ohne ihre Unterstützung hätten sie nicht die Daten, die sie für ihre Arbeit brauchen, und ohne sie und ihre Unterstützung könnte man auch die sozialen Kontexte des Sprachgebrauchs nicht beobachten und verstehen, deren Kenntnis zu einer soziolinguistischen Beschreibung und Erklärung von linguistischen Tatsachen unerlässlich ist. Durch dieses Interesse an bzw. dieser Nähe zu den SprecherInnen macht Soziolinguistik nicht nur Spass, sondern kann auch sozialen Nutzen bringen. Denn genau durch diese Menschennähe können SoziolinguistInnen – deutlich mehr als andere LinguistInnen – auch auf sprachlich bedingte soziale Probleme innerhalb der Gesellschaft aufmerksam werden und deren Hintergründe und Mechanismen beobachten und verstehen. SoziolinguistInnen haben ihre Daten den SprecherInnen zu verdanken, die für die Datenerhebung ihre Zeit opfern. Damit sind sie zugleich in der Pflicht, auf derartige sprachlich bedingte oder erzeugte soziale Probleme so breitenwirksam wie möglich aufmerksam zu machen und zu deren Behebung auch selbst beizutragen. Die Erarbeitung von Methoden, Strategien und Instrumenten zur Lösung von solchen sprachsozialen Problemen durch die Anwendung soziolinguistischen Wissens findet im Rahmen der angewandten Soziolinguistik statt. 

 

Profil und Aufgaben der Professur 

Der thematische Fokus unserer Arbeit liegt auf Sprache und Gesellschaft in der deutschsprachigen Welt, darunter natürlich auch in der Schweiz. Im Bereich der Lehre sind wir zusammen mit den beiden anderen linguistischen Professuren am Institut für Germanistik für die übergreifende linguistische Ausbildung von Studierenden in den Bachelor- und Masterstudiengängen Germanistik, Deutsche Sprachwissenschaft und Soziolinguistik zuständig. Neben der Vermittlung linguistischen Grundlagenwissens zu prominenten und kurrenten Themen, Methoden und Erkenntnissen der germanistischen und allgemeinen Sprachwissenschaft bieten wir forschungsorientierte Ergänzungs-, Vertiefungs- und Aufbaukurse sowohl zu germanistischen als auch zu sprachübergreifenden Themen an, darunter natürlich auch zu solchen, die mit unseren aktuellen Forschungsschwerpunkten im Zusammenhang stehen.  Im Rahmen dieser Kurse sollen unsere Studierenden sowohl aktuelle Trends als auch die Praxis der sprachwissenschaftlichen Forschung kennenlernen und in unsere Forschungsarbeit eingebunden werden. Unsere Lehre wird regelmässig auch durch Kurse ergänzt, die am Center for the Study of Language and Society sowie durch eingeladene GastdozentInnen aus dem In- und Ausland angeboten werden. Unsere Professur betreut sprachwissenschaftliche Qualifikationsarbeiten von Bachelorarbeiten bis hin zu Promotions- und Habilitationsprojekten zu potentiell allen kurrenten Themen der germanistischen Linguistik, und unterstützt und fördert dabei vor allem eigenständige Forschungen, die in empirisch fundierter und sprachtheoretisch reflektierter Weise betrieben werden und mit zentralen und aktuellen Grundlagenproblemen der linguistischen Forschung verbunden sind. Vor allem und besonders gern betreuen wir aber Forschungsprojekte von Studierenden und NachwuchswissenschaftlerInnen, deren Themen mit den Forschungsschwerpunkten und laufenden Forschungsprojekten der Professur im Zusammenhang stehen. Die Forschungen an unserer Professur haben in erster Linie soziolinguistische Fragestellungen zu sprachlichen Phänomenen in deutschen und deutschbasierten Sprachvarietäten im Fokus, die an aktuelle Trends in der internationalen Forschung und/oder an aktuelle sprachsoziale Probleme unserer Gesellschaft anknüpfen und deren Bearbeitung daher von klarer wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Relevanz ist. Es handelt sich im Einzelnen um folgende wichtigste Forschungsschwerpunkte und Themen:

  • Sprachvariation und Sprachwandel in Standard- und Nonstandardvarietäten des heutigen Deutsch
  • Sprachkontakt und Mehrsprachigkeit in der deutschsprachigen Welt unter besonderer Berücksichtigung der Schweiz und der ehemaligen deutschen Südseekolonien
  • Genese, Struktur und typologischer Vergleich von Pidgin- und Kreolsprachen mit einem besonderen Fokus auf der Phonologie und der Grammatik von Unserdeutsch
  • Sprachdokumentation und sprachliche Revitalisierung von bedrohten Sprachen und Varietäten 
  • Sprachliche Diskriminierung von sprachlichen Minderheiten sowie von SprecherInnen prestigeloser Sprachen und Varietäten
  • Sprachgebrauch und Spracheinstellungen im Spannungsfeld von Standardsprache und Dialekt sowie im interlingualen Sprachkontakt in der Schweiz und darüber hinaus
  • Soziolinguistische Sprachtypologie mit einem besonderen Fokus auf dem phonologischen und grammatischen Profil deutscher und deutschbasierter Varietäten  


Viele unserer Forschungsprojekte werden im Rahmen von nationalen und internationalen Kooperationen durchgeführt und von unterschiedlichen nationalen und internationalen Forschungsförderungsinstitutionen gefördert. Wir pflegen somit enge und fruchtbare wissenschaftliche Kontakte zu zahlreichen KollegInnen im In- und Ausland auch ausserhalb der germanistischen Linguistik, die unsere Studierenden etwa im Rahmen von Gastvorträgen kennenlernen können. Innerhalb der Universität arbeiten wir vor allem mit dem Center for the Study of Language and Society und auch mit den anderen linguistischen Professuren zusammen. Wir richten wissenschaftliche Tagungen und Workshops aus, bei denen neueste Forschungsergebnisse vor allem der internationalen soziolinguistischen Forschung vorgestellt und diskutiert werden. Weitere Informationen zu unseren aktuellen Forschungsschwerpunkten und Projekten, Publikationen, Vorträgen und sonstigen Aktivitäten finden Sie auf den persönlichen Seiten unserer MitarbeiterInnen sowie unter dem Menüpunkt Aktuelles. 

Ordinarius

Assistenten und Assistentinnen

Hilfsassistentinnen und Hilfassistenten

Aktuelle Informationen aus der Soziolinguistik 

 

Vortrag: Am 11.-13. Dezember 2019 wird am CSLS ein Workshop zum Thema «Language in Urban Spaces» ausgerichtet.  Andrin Büchler und Dr. Lars Bülow sprechen zum Thema «Explaining variation in Swiss Standard German by social factors: The case of /k(h)/ vs. (kx)». 

Vortrag: Am 27. November 2019 hält Péter Maitz an der Universität Szeged (Ungarn) einen Vortrag unter dem Titel «Német nyelvű őslakosok Pápua-Újguineában - avagy a nyelv születése».

Vortrag: Am 25. November 2019 hält Siegwalt Lindenfelser einen Gastvortrag mit dem Titel «Sprachkontakt in Deutsch-Neuguinea – Werden und Vergehen von Unserdeutsch» im Rahmen des Seminars „Sprachen in Kontakt“ der Mehrsprachigkeitsforschung und Fremdsprachendidaktik an der Universität Fribourg.

Vortrag: Am 23. November 2019 findet an der Universität Neuchâtel das diesjährige CUSO-Forschungskolloquium zur germanistischen Linguistik statt. Am Kolloquium spricht Marc-Oliver Ubl im Kontext seines Dissertationsprojekts über «Grammatikalität, Akzeptabilität und sprachliche Norm», während Andrin Büchler Ergebnisse seiner soziolinguistischen Masterarbeit zu syntaktischem Wandel im Dialekt von Obersaxen (Graubünden) vorstellen wird. 

Einladung zum Gastvortrag: Prof. Dr. Peter Auer, Professor für Deutsche Sprachwissenschaft an der Universität Freiburg i. Br. und international prominenter Vertreter der Soziolinguistik, hält am 19. November 2019 um 16.15 im Raum F005 (Unitobler) einen Gastvortrag zu Translanguaging, einem populären Konzept in der soziolinguistischen Mehrsprachigkeitsforschung der Gegenwart. Alle, die an aktuellen Trends in der Soziolinguistik und am Thema Mehrsprachigkeit interessiert sind, werden herzlich erwartet. (Plakat)

Vortrag: Am 16. November 2019 hält Péter Maitz an der Jahresversammlung der Schweizer Akademischen Gesellschaft für Germanistik an der Uni Bern einen Vortrag zum Thema «Unserdeutsch oder das sprachliche Erbe der deutschen Kolonialzeit in Papua-Neuguinea». 

Vortrag: Am 15. November 2019 spricht Péter Maitz im Rahmen eines Workshops zum Thema «Koloniale und postkoloniale Lexik» am Leibniz-Institut für Deutsche Sprache in Mannheim über strukturelle und semantische Merkmale des Wortschatzes von Unserdeutsch. Damit wird wohl überhaupt zum ersten Mal die Lexik und die lexikalische Semantik von Unserdeutsch etwas näher – und noch dazu korpusbasiert – untersucht. 

Vortrag: Im Rahmen des Workshops «Language Variation and Change in Diaspora Communities», der am 6.-8. November 2019 am CSLS ausgerichtet wird, halten Andrin Büchler spricht zum Thema «Explaining variation in Swiss Standard German by social factors: The case of /k(h)/ vs. (kx)». 

Vortrag: Am 27. September 2019 hielt Marc-Oliver Ubl im Rahmen der Sprachwissenschaftlichen Tagung für Promotionsstudierenden (STaPs) an der Universität Fribourg einen Vortrag mit dem Titel «Korpuslücke oder ungrammatisch? – Der Umgang mit niederfrequenten Phänomenen».

Internationaler Workshop in Bern: Am 24.-25. September 2019 fand an der Uni Bern ein internationaler Workshop unter dem Titel “The challenges of linguistic diversity: its social, anthropological, and structural aspects” statt. Der Workshop wurde im Rahmen eines bilateralen Forschungsprojekts unter der Leitung von Prof. Maitz und Prof. Dr. Alexandra Y. Aikhenvald (James Cook University, Cairns, Australien) ausgerichtet. Neben Forscherinnen und Forschern aus Cairns und Bern nahmen auch weitere eingeladene prominente Gäste am Workshop mit Vorträgen teil, so Prof. Dr. Susan Gal (Chicago), Prof. Dr. Peter Trudgill (Norwich) und Prof. Dr. Jürg Fleischer (Marburg). Unser Berner Team war durch die Vorträge von Andrin Büchler und Péter Maitz vertreten. Herr Büchler stellte seine jüngsten Forschungsergebnisse zum Sprachwandel im romanisch-deutschen Sprachkontaktgebiet der Schweiz anhand von Daten aus Obersaxen vor, und Herr Maitz versuchte anhand von Daten aus Unserdeutsch die sozialen und anthropologischen Determinanten von sprachlicher Variabilität zu identifizieren. Das Programm des Workshops kann hier eingesehen werden. 

Statistik-Workshop: Am 20.–21. September 2019 fand an der Universität Bern der Workshop «Statistische Analysen mit R für LinguistInnen» statt. Doktorierende aus der Schweiz, Österreich und Deutschland sowie aus den Sprachwissenschaften der vier Grossbereiche Germanistik, Anglistik, Romanistik und Slavistik konnten zusammengebracht werden, um sich zu konkreten methodischen Problemen austauschen zu können. Der von Siegwalt LindenfelserMarc-Oliver Ubl und  Katja Fiechter (Fribourg) organisierte Workshop wurde von Dr. Susanne Flach (Neuchâtel) durchgeführt und vom Nachwuchsförderungs-Projektpool der Universität Bern finanziert.

VortragAndrin Büchler nahm am 3.-5. September 2019 in London an der Konferenz «Language Variation and Change 12» teil und hielt gemeinsam mit Prof. Dr. Adrian Leemann einen Vortrag unter dem Titel «Phonetic stability across time: Linguistic enclaves in Switzerland». 

Neue Mitarbeiter/innen an unserer Professur: Seit September 2019 hat unser Team vier neue Mitglieder. Andrin Büchler M.A., der im vergangenen Jahr noch als Tutor bei uns tätig war, hat inzwischen sein Masterstudium mit herausragendem Ergebnis abgeschlossen und arbeitet von nun an als wissenschaftlicher Assistent von Prof. Maitz. Ab dem kommenden Semester wird er sich neben der Arbeit an seiner Dissertation zum romanisch-deutschen Sprachkontakt in der Schweiz auch an der Lehrtätigkeit der Professur beteiligen. Sandra GührEsther Loosli und Anna Witschi stärken ab sofort als Hilfsassistentinnen das Team des Unserdeutsch-Projekts. Sie unterstützen uns vor allem bei unterschiedlichen korpuslinguistischen Arbeitsschritten wie der Normalisierung, dem Tagging sowie der Fehlerkorrektur. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit ihnen!

Herbstsemester 2019

Deutsch in Australien und Ozeanien
Wege der (schweizer)deutschen Dialektologie
Die Grammatik von Unserdeutsch

Frühlingssemester 2019

Einführung in die Soziolinguistik
Sprachliche Diskriminierung

Herbstsemester 2018

Sprachkontakt und Mehrsprachigkeit
Sprachtypologie
Empirische Methoden der Sprachwissenschaft

 

Unserdeutsch (Rabaul Creole German): Dokumentation einer stark gefährdeten Kreolsprache in Papua-Neuguinea

Laufzeit: 2015-2019, weitere Projektbeteiligte und Kooperationspartner: Prof. Dr. Werner König (Universität Augsburg), Prof. Dr. Craig A. Volker (James Cook University, Cairns, Australien), Prof. Dr. Peter Mühlhäusler (University of Adelaide, Australien), Siegwalt Lindenfelser M.A. (Universität Bern), Leibniz-Institut für Deutsche Sprache, Mannheim; gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).
Gegenstand des Projekts ist Unserdeutsch, die einzige bekannte deutschbasierte Kreolsprache, die um 1900 in der einstigen deutschen Südseekolonie Deutsch-Neuguinea entstanden ist und zu Projektbeginn noch von etwa 100 älteren Personen in Papua-Neuguinea und Australien als Erstsprache gesprochen wird. Das Ziel des Projekts ist eine umfassende Sprachdokumentation in Form eines transkribierten und annotierten Sprachkorpus auf der Basis von Audioaufnahmen im Umfang von etwa 50 Stunden. Die Daten werden nach der notwendigen Orientierungs- und Explorationsphase im Feld im Rahmen von teilgesteuerten narrativen Interviews in sorgfältig geplanten und vorbereiteten Settings in Australien (Queensland, New South Wales) und Papua-Neuguinea (East New Britain, New Ireland) erhoben und sie liefern nicht zuletzt auch wichtige sozialanthropologische aber auch metalinguistische Informationen zu Entstehung und Geschichte von Sprache und Sprachgemeinschaft. Diese Primärdaten werden durch fragebogenbasierte sprachbiographische und Sozialdaten zu den Informantinnen und Informanten sowie durch einschlägiges Bild- und Textmaterial ergänzt. Das Sprachkorpus wird in Zukunft über die Datenbank für Gesprochenes Deutsch am Leibniz-Institut für Deutsche Sprache Mannheim zu Forschungs- und Lehrzwecken zugänglich sein. Beim Projekt handelt es sich um sog. community based language research, die auf der engen Zusammenarbeit zwischen der Sprachgemeinschaft und dem Projektteam beruht und zu linguistischen Erkenntnissen führen soll, die (1) mit der, (2) von der und (3) für die Sprachgemeinschaft erarbeitet werden. Weitere Informationen zu Unserdeutsch, zur Sprachgemeinschaft und zum Projekt, Auszüge aus dem Korpus sowie im Rahmen des Projekts entstandene Publikationen sind auf der Webseite des Projekts zugänglich. 

Language Emergence in Multilingual Contexts

Bilaterales Forschungsprojekt mit dem Language and Culture Research Centre an der James Cook University (JCU) Cairns, Australien auch zur Förderung und unter Beteiligung des wissenschaftlichen Nachwuchses; Laufzeit: 2018-2019, Ko-Leiterin: Prof. Dr. Alexandra Y. Aikhenvald (JCU), weitere Projektbeteiligte an der JCU: Dr. Luca Ciucci, Dr. Alex Walker, Dr. Katarzyna Wojtylak, Nathan White, Firew Girma Worku, Pema Wangdi, weitere Projektbeteiligte an der Universität Augsburg bzw. an der Universität Bern: Siegwalt Lindenfelser M.A., Lena Schmidtkunz M.A., Salome Lipfert M.A., Katharina Neumeier M.A.; gefördert vom DAAD und von Universities Australia
Gegenstand des Projekts sind die Prozesse und Kontexte, die in multilingualen Kontexten Sprachwandel und darunter auch die Entstehung von neuen Sprachen bzw. Sprachvarietäten zur Folge haben. Durch die Analyse von Daten aus einer grossen Bandbreite von unterschiedlichen Sprachen und Sprachkontaktkonstellationen aus den verschiedensten Regionen der Welt will das Projekt zur Beschreibung von bislang nicht oder kaum erforschten Sprachen und Varietäten sowie zur Klärung von sprachtypologischen, sprachwandeltheoretischen, kontaktlinguistischen und kreolistischen Grundlagenproblemen einen Beitrag leisten. Von den Mitgliedern des Projektteams werden u. a. folgende Sprachen bzw. deren Varietäten untersucht: Unserdeutsch, Bilingual Navajo, Kumandene Tariana, Chamacoco, Murui, Mursi, Pomo u. a. Im Rahmen des Projekts fanden zwei internationale Workshops statt (Cairns 2018 und Bern 2019), wo unter Beteiligung von externen Eingeladenen wie Susan Gal (Chicago), Peter Trudgill (Norwich), Jürg Fleischer (Marburg) u.a. die Ergebnisse vorgestellt und diskutiert wurden. Ihre Publikation in Form von zwei thematischen Sammelbänden ist in Vorbereitung. 

Dialektzensus von Bayerisch-Schwaben

Laufzeit: 2016-2019, weitere Projektbeteiligte: Prof. Dr. Werner König (Universität Augsburg), Dr. Christian Pfeiffer (Pädagogische Hochschule Freiburg); gefördert u.a. vom Bezirk Schwaben. 
Das Projekt verfolgt das Ziel, ein verlässliches und differenziertes Bild über Gegenwart und Zukunft des Dialektsprechens in Bayerisch-Schwaben zu gewinnen. Zu diesem Zweck werden Daten zu Dialektkompetenz und Dialektgebrauch von Kindergartenkindern auf dem Gesamtgebiet des Bezirks erhoben. Die Daten werden von den Erzieherinnen und Erziehern der Kindertagesstätten geliefert und mithilfe eines Fragebogens erhoben. Die Entscheidung, im Gegensatz zu früheren und vergleichbaren Zensus Daten zu Kindergartenkindern zu erheben, steht die Überlegung, dass es sich bei Dialekten in Deutschland (nach wie vor) um Varietäten handelt, die typischerweise als L1 im Vorschulalter, im Laufe der primären Sozialisation also, erworben werden. Sollte daher in diesem Alter keine Dialektkompetenz aufgebaut worden sein, so kann man davon ausgehen, dass sie in der Regel gar nicht mehr aufgebaut und folglich auch keine intergenerationelle Dialektübertragung mehr stattfinden wird. Auf diese Weise sollten die erhobenen Daten – bei aller nötigen interpretativen Sorgfalt – nicht nur Aussagen über die aktuelle Situation, sondern zugleich auch über die Zukunft des Dialekts in Bayerisch-Schwaben erlauben. Die Befunde werden regional differenziert dargestellt und auch mit sozialen und attitudinalen Faktoren wie Alter, Ortsgrösse und Spracheinstellungen der Erzieher/innen korreliert. Details zu Gegenstand, Methoden, Ziel sowie zu wichtigsten Ergebnissen des Projekts sind in folgender Publikation dokumentiert: 
König, Werner / Pfeiffer, Christian / Maitz, Péter (im Erscheinen): Dialekt im Kindergarten. Ergebnisse einer Fragebogenerhebung in Bayerisch-Schwaben. In: Zeitschrift für Dialektologie und Linguistik 86.3.

Informationen zu laufenden Dissertations- und Habilitationsprojekten finden Sie auf den persönlichen Seiten unserer MitarbeiterInnen.

 

I. Bücher

Aikhenvald, Alexandra Y. – Maitz, Péter (eds.) (in prep.): Language Contact and the Emergence of Hybrid Grammars. Leiden: Brill.
Boas, Hans C. – Deumert, Ana – Louden, Mark L. – Maitz, Péter (eds.) (in prep.): Varieties of German Worldwide. Oxford: Oxford University Press.
Maitz, Péter – Wildfeuer, Alfred – Eller-Wildfeuer, Nicole (Hrsg.) (2017): Sprachkontaktforschung – explanativ. (= Themenheft der Zeitschrift für Dialektologie und Linguistik; 84.2-3).
Maitz, Péter – Volker, Craig A. (eds.) (2017): Language Contact in the German Colonies: Papua New Guinea and beyond (= Special issue of Language and Linguistics in Melanesia. Journal of the Linguistic Society of Papua New Guinea). (Link)
Maitz, Péter (Hrsg.) (2012): Historische Sprachwissenschaft. Erkenntnisinteressen, Grundlagenprobleme, Desiderate. Berlin & Boston: de Gruyter (Studia Linguistica Germanica; 110).
Elspaß, Stephan – Maitz, Péter (Hrsg.) (2011): Sprache und Diskriminierung. Seelze: Friedrich Verlag (= Der Deutschunterricht 63.6).
Maitz, Péter (2005): Sozialpsychologie des Sprachverhaltens. Der deutsch-ungarische Sprachkonflikt in der Habsburgermonarchie. Tübingen: Niemeyer (Reihe Germanistische Linguistik; 256). X+228 S. (PDF)
Csatár, Péter – Maitz, Péter – Tronka, Krisztián (szerk.) (2001): A nyelvtantól a szövegtanig. Tanulmányok Kocsány Piroska tiszteletére. Debrecen: Kossuth Egyetemi Kiadó. 336 S.

II Aufsätze

Maitz, Péter – Lindenfelser, Siegwalt – Volker, Craig A. (eingereicht): Unserdeutsch (Rabaul Creole German), Papua New Guinea. In: Boas, Hans C. – Deumert, Ana – Louden, Mark L. – Maitz, Péter (eds.) (in prep.): Varieties of German Worldwide. Oxford: Oxford University Press. (PDF) 
König, Werner – Pfeiffer, Christian – Maitz, Péter (i.E.): Dialekt im Kindergarten. Ergebnisse einer Fragebogenerhebung in Bayerisch-Schwaben. In: Zeitschrift für Dialektologie und Linguistik 86.3
Maitz, Péter (i. E.): Language emergence in the boarding school: Theoretical and typological issues of boarding school contact languages. In: Aikhenvald, Alexandra Y. – Maitz, Péter (eds.): Language Contact and the Emergence of Hybrid Grammars.Leiden: Brill.
Maitz, Péter – Volker, Craig Alan (i. E.): Variation in Unserdeutsch: A comparative perspective. In: Boas, Hans C. (ed.): German Abroad 2. Leiden: Brill.
Maitz, Péter (2019): Deutsch als Minderheitensprache in Australien und Ozeanien. In: Herrgen, Joachim – Schmidt, Jürgen Erich (Hrsg.): Language and Space: An International Handbook of Linguistic Variation. Band. 4: Areale Sprachvariation im Deutschen. (Handbücher zur Sprach- und Kommunikationswissenschaft; 30.4). Berlin & Boston: de Gruyter, 1191–1209. (PDF)
Maitz, Péter – König, Werner – Volker, Craig Alan – Lindenfelser, Siegwalt – Götze, Angelika – Lipfert, Salome – Neumeier, Katharina (2018): Rediscovering a German creole. In: german research. Magazine of the Deutsche Forschungsgemeinschaft 3/2018, 28–33. (PDF)
Maitz, Péter – Lindenfelser, Siegwalt (2018): Unserdeutsch: Ein (a)typisches Kreol? In: Zeitschrift für Dialektologie und Linguistik (Stuttgart) 85.3, 307–347. (PDF)
Maitz, Péter – Lindenfelser, Siegwalt (2018): Gesprochenes Alltagsdeutsch im Bismarck-Archipel um 1900. Das Zeugnis regional markierter Superstrateinflüsse in Unserdeutsch. In: Lenz, Alexandra N. / Plewnia, Albrecht (Hg.): Variation – Normen – Identitäten. Berlin & Boston: de Gruyter, 305–337. (PDF)
Maitz, Péter (2017): Sprachkontaktforschung – explanativ. Zur Einleitung. In: Maitz, Péter – Wildfeuer, Alfred – Eller-Wildfeuer, Nicole (Hrsg.): Sprachkontaktforschung – explanativ (= Themenheft der Zeitschrift für Dialektologie und Linguistik 84.2-3), 114–126. (PDF)
Lindenfelser, Siegwalt – Maitz, Péter (2017): The creoleness of Unserdeutsch (Rabaul Creole German): A typological perspective. In: Maitz, Péter – Volker, Craig A. (eds.): Language Contact in the German Colonies: Papua New Guinea and beyond (= Special issue of Language and Linguistics in Melanesia. Journal of the Linguistic Society of Papua New Guinea), 91–142. (PDF) 
Götze, Angelika – Lindenfelser, Siegwalt – Lipfert, Salome – Neumeier, Katharina – König, Werner – Maitz, Péter (2017): Documenting Unserdeutsch (Rabaul Creole German): A workshop report. In: Maitz, Péter – Volker, Craig A. (eds.): Language Contact in the German Colonies: Papua New Guinea and beyond (= Special issue of Language and Linguistics in Melanesia. Journal of the Linguistic Society of Papua New Guinea), 65–90. (PDF)
Maitz, Péter – Volker, Craig A. (2017): Language contact in the German colonies: Introduction. In: Maitz, Péter – Volker, Craig A. (eds.): Language Contact in the German Colonies: Papua New Guinea and beyond (= Special issue of Language and Linguistics in Melanesia. Journal of the Linguistic Society of Papua New Guinea), 1–8. (PDF) 
Maitz, Péter (2017): Dekreolisierung und Variation in Unserdeutsch. In: Christen, Helen – Gilles, Peter – Purschke, Christoph (Hrsg.): Räume – Grenzen – Übergänge. Akten des 5. Kongresses der Internationalen Gesellschaft für Dialektologie des Deutschen (IGDD). Stuttgart: Steiner (ZDL Beihefte), 225–252. (PDF) 
Maitz, Péter – Volker, Craig A. (2017): Documenting Unserdeutsch: Reversing colonial amnesia. In: Journal of Pidgin and Creole Languages 32.2 (Amsterdam & Philadelphia), 365–397. (PDF)
Maitz, Péter (2016): Unserdeutsch. Eine vergessene koloniale Varietät des Deutschen im melanesischen Pazifik. In: Lenz, Alexandra N. (Hrsg.): German Abroad – Perspektiven der Variationslinguistik, Sprachkontakt- und Mehrsprachigkeitsforschung. Göttingen: V & R unipress (Wiener Arbeiten zur Linguistik; 4), 211–240. (PDF) 
Maitz, Péter – König, Werner – Volker, Craig A. (2016): Unserdeutsch (Rabaul Creole German): Dokumentation einer stark gefährdeten Kreolsprache in Papua-Neuguinea. In: Zeitschrift für germanistische Linguistik (Berlin & Boston) 44.1, 93–96. (PDF)
Maitz, Péter (2015): Sprachvariation, sprachliche Ideologien und Schule. In: Zeitschrift für Dialektologie und Linguistik (Stuttgart) 82.2, 206–227. (PDF)
Maitz, Péter – Foldenauer, Monika (2015): Sprachliche Ideologien im Schulbuch. In: Kiesendahl, Jana – Ott, Christine (Hrsg.): Linguistik und Schulbuchforschung. Gegenstände – Methoden – Perspektiven. Göttingen: V&R unipress (Eckert; 137), 217–234. (PDF) 
Maitz, Péter (2014): Kann – soll – darf die Linguistik der Öffentlichkeit geben, was die Öffent­lichkeit will? In: Niehr, Thomas (Hrsg.): Sprachwissenschaft und Sprachkritik. Perspektiven ihrer Vermittlung. Bremen: Hempen, 9–26. (PDF)
Maitz, Péter (2014): Sprachwandel und sprachliche Komplexität. In: Ágel, Vilmos – Gardt, Andreas (Hrsg.): Paradigmen der aktuellen Sprachgeschichtsforschung (Jahrbuch für Germanistische Sprachgeschichte; 5). Berlin & Boston: de Gruyter, 94–108. (PDF)
Maitz, Péter – Németh, Attila (2014): Language contact and morphosyntactic complexity: Evidence from German. In: Journal of Germanic Linguistics (Cambridge) 26.1, 1–29. (PDF) 
Maitz, Péter – Németh, Attila (2013): Nyelvtörténet és nyelvi komplexitás. Pidzsinizációs folyamatok a nyelvi változásban. In: Magyar Nyelv (Budapest) 109.4, 420–435. (PDF)
Maitz, Péter – Elspaß, Stephan (2013): Zur Ideologie des ’Gesprochenen Standarddeutsch’ In: Klein, Wolf Peter – Hagemann, Jörg – Staffeldt, Sven (Hrsg.): Pragmatischer Standard. Tübingen: Stauffenburg, 35–48. (PDF) 
Elspaß, Stephan – Maitz, Péter (2012): New language norm authorities in Germany: Ideological roots and social consequences. In: Busse, Ulrich – Schneider, Ralf – Schröder, Anne (eds.): Codification, Canons, and Curricula: Prescription and Description in Language and Literature. Bielefeld: Aisthesis (Bielefeld English and American Studies; 4), 171–184. (PDF)
Maitz, Péter – Elspaß, Stephan (2012): Pluralismus oder Assimilation? Zum Umgang mit Norm und arealer Sprachvariation in Deutschland und anderswo. In: Günthner, Susanne – Imo, Wolfgang – Meer, Dorothee – Schneider, Jan Georg (Hrsg.): Kommunikation und Öffentlichkeit. Sprachwissenschaftliche Potenziale zwischen Empirie und Norm. Berlin & Boston: de Gruyter (Reihe Germanistische Linguistik; 296), 43–60. (PDF) 
Maitz, Péter (2012): Wohin steuert die Historische Sprachwissenschaft? Erkenntniswege und Profile einer scientific community im Wandel. In: Maitz, Péter (Hrsg.): Historische Sprachwissenschaft. Erkenntnisinteressen, Grundlagenprobleme, Desiderate. Berlin & Boston: de Gruyter (Studia Linguistica Germanica; 110), 1–27. (PDF) 
Maitz, Péter – Elspaß, Stephan (2011): „Dialektfreies Sprechen – leicht gemacht!“ Sprachliche Diskriminierung von deutschen Muttersprachlern in Deutschland. In: Elspaß, Stephan – Maitz, Péter (Hrsg.): Sprache und Diskriminierung. Seelze: Friedrich Verlag (= Der Deutschunterricht 63.6), 7–17.  (PDF)
Elspaß, Stephan – Maitz, Péter (2011): Sprache und Diskriminierung. Einführung in das Themenheft. In: Elspaß, Stephan – Maitz, Péter (Hrsg.): Sprache und Diskriminierung. Seelze: Friedrich Verlag (= Der Deutschunterricht 63.6), 2–6. (PDF)
Maitz, Péter – Elspaß, Stephan (2011): Zur sozialen und sprachpolitischen Verantwortung der Variationslinguistik. In: Glaser, Elvira – Schmidt, Jürgen Erich – Frey, Natascha (Hrsg.): Dynamik des Dialekts – Wandel und Variation. Akten des 3. Kongresses der Internationalen Gesellschaft für Dialektologie des Deutschen (IGDD). Stuttgart: Steiner (ZDL Beihefte; 144), 221–240. (PDF)
Maitz, Péter (2011): On explaining language shift: Sociology or social psychology of language? In: Multilingua (Berlin & New York) 30.2, 147–175. (PDF)
Maitz, Péter (2010): Sprachpflege als Mythenwerkstatt und Diskriminierungspraktik. In: Aptum. Zeitschrift für Sprachkritik und Sprachkultur (Bremen) 6.1, 1–19. (PDF) 
Maitz, Péter (2010): Sprachvariation zwischen Alltagswahrnehmung und linguistischer Bewertung. Sprachtheoretische und wissenschaftsmethodologische Überlegungen zur Erforschung sprachlicher Variation. In: Gilles, Peter – Scharloth, Joachim – Ziegler, Evelyn (Hrsg.): Variatio delectat. Empirische Evidenzen und theoretische Passungen sprachlicher Variation. Festschrift für Klaus J. Mattheier zum 65. Geburtstag. Frankfurt am Main & Berlin & Bern & Bruxelles & New York & Oxford & Wien: Peter Lang (VarioLingua. Nonstandard – Standard – Substandard; 37), 59–80. (PDF) 
Maitz, Péter – Tronka, Krisztián (2009): brauchen – Phonologische Aspekte der Auxiliarisierung. In: Zeitschrift für Dialektologie und Linguistik (Stuttgart) 76.2, 189–202. (PDF) 
Maitz, Péter (2009): Névmagyarosítás és névideológia a dualizmus kori Magyarországon. In: Farkas, Tamás – Kozma, István (szerk.): A családnév-változtatások történetei időben, térben, társadalomban. Budapest: Gondolat & Magyar Nyelvtudományi Társaság, 77–93. 
Farkas, Tamás – Maitz, Péter (2009): Nyelvi nacionalizmus és német családnevek a 19. századi Magyarországon. A névmagyarosítások nyelvi-ideológiai hátteréről. In: Századok (Budapest) 143.3, 565–592. 
Maitz, Péter – Elspaß, Stephan (2009): Sprache, Sprachwissenschaft und soziale Verantwortung – wi(e)der Sick. In: Informationen Deutsch als Fremdsprache (München) 36.1, 53–75. (PDF) 
Maitz, Péter – Sándor, Klára (2009): Changes in the linguistic marketplace: The case of German in Hungary. In: Carl, Jenny – Stevenson, Patrick (eds.): Language, Discourse and Identity in Central Europe. The German Language in a Multilingual Space. Basingstoke & New York: Palgrave Macmillan, 149–164. (PDF)
Maitz, Péter (2008): “A szent ügy.” A dualizmus kori névmagyarosítási propaganda nyelvészeti elemzése. In: Névtani Értesítő (Budapest) 30, 7–33. (PDF)
Maitz, Péter (2008): Der Familienname als Ausschluss- und Machtinstrument. Eine kritisch-diskursanalytische Fallstudie. In: Eller, Nicole – Hackl, Stefan – L’upták, Marek (Hrsg.): Namen und ihr Konfliktpotential im europäischen Kontext. Regensburger Symposium, 11. bis 13. April 2007. Regensburg: edition vulpes (Regensburger Studien zur Namenforschung; 4), 187–217. (PDF)
Maitz, Péter (2008): Linguistic Nationalism in Nineteenth-Century Hungary: Reconstructing a Linguistic Ideology. In: Journal of Historical Pragmatics (Amsterdam & Philadelphia) 9.1, 20–47. (PDF)
Maitz, Péter – Farkas, Tamás (2008): Der Familienname als Nationalsymbol. Über den Untergang deutscher Familiennamen im Ungarn des 19. Jahrhunderts. In: Zeitschrift für germanistische Linguistik (Berlin & New York) 36.2, 163–196. (PDF)
Maitz, Péter (2008): A szociolingvisztikai nyelvcserekutatások lehetőségeiről és korlátairól. In: Magyar Nyelv (Budapest) 104.2, 154–173. (PDF)
Maitz, Péter – Elspaß, Stephan (2007): Warum der „Zwiebelfisch“ nicht in den Deutschunterricht gehört. In: Informationen Deutsch als Fremdsprache (München) 34.5, 515–526. (PDF)
Maitz, Péter (2007): The Death of Standard German in 19th-Century Budapest: A Case Study on the Role of Linguistic Ideologies in Language Shift. In: Elspaß, Stephan – Langer, Nils – Scharloth, Joachim – Vandenbussche, Wim (eds.): Germanic Language Histories ’from Below’ (1700-2000). Berlin & New York: de Gruyter (Studia Linguistica Germanica; 86), 405–421.
Maitz, Péter (2006): A nyelvi nacionalizmus a dualizmus kori Magyarországon. Egy nyelvi ideológia elemei. In: Magyar Nyelv (Budapest) 102.3, 307–322. (PDF)
Maitz, Péter – Molnár, Anna (2004): Zur Rolle sprachlicher Ideologien beim Sprachwechsel. Am Beispiel der deutschen Sprachgemeinschaft Ungarns im sprachnationalistischen 19. Jahrhundert. In: Czicza, Dániel – Hegedűs, Ildikó – Kappel, Péter – Németh, Attila (Hrsg.): Wertigkeiten, Geschichten und Kontraste. Festschrift für Péter Bassola zum 60. Geburtstag. Szeged: Grimm, 293–310.
Maitz, Péter – Molnár, Anna (2004): Über Möglichkeiten und Grenzen einer historischen Text(sorten)linguistik. Grundlagenprobleme, Aufgaben, Ziele. In: Sprachwissenschaft (Heidelberg) 29.4, 433–459.
Maitz, Péter (2004): Warum-Fragen und Interdisziplinarität in der Dialektsoziologie. Eine kritische Bestandsaufnahme am Beispiel von Erklärungen zum Rückgang des Dialekts. In: Christen, Helen (Hrsg.): Dialekt, Regiolekt und Standardsprache im sozialen und zeitlichen Raum. Beiträge zum 1. Kongress der Internationalen Gesellschaft für Dialektologie des Deutschen, Marburg/Lahn, 5.-8. März 2003. Wien: Edition Praesens, 21–47.
Maitz, Péter (2004): Zwischen Spracherhalt und Sprachwechsel. Die sozialhistorischen Entwicklungen des 19. Jahrhunderts und ihre Folgen für das Sprachverhalten der deutschen Sprachgemeinschaft Ungarns. In: Gaisbauer, Stefan – Scheuringer, Hermann (Hrsg.): Linzerschnitten. Beiträge zur 8. Bayerisch-österreichischen Dialektologentagung, zugleich 3. Arbeitstagung zu Sprache und Dialekt in Oberösterreich, in Linz, September 2001. Linz: Adalbert-Stifter-Institut des Landes Oberösterreich (Schriften zur Literatur und Sprache in Oberösterreich; 8), 469–489.
Maitz, Péter (2003): Einstellungsforschung in der Soziolinguistik. Fragestellungen, Methoden, Ergebnisse. In: Sprachtheorie und germanistische Linguistik (Münster) 13.2, 195–204.
Maitz, Péter (2003): Die Geschichte des Deutschen in Ungarn. Überlegungen zu Stand und Desideraten der Forschung. In: Sprachtheorie und germanistische Linguistik (Münster) 13.1, 51–77.
Maitz, Péter (2002): Egy rejtélyes kapcsolat nyomában – a nyelvész szemével. Gondolatok Széchenyi magyar nyelvtudásáról Kéri Edit könyve kapcsán. In: Könyv és Könyvtár (Debrecen) 24, 219–227.
Maitz, Péter – Molnár, Anna (2001): Nyelvtörténetírás és történeti szövegnyelvészet. A szöveg helye és a szövegkutatás feladatai a történeti nyelvészetben. In: Csatár, Péter – Maitz, Péter – Tronka, Krisztián (szerk.): A nyelvtantól a szövegtanig. Tanulmányok Kocsány Piroska tiszteletére. Debrecen: Kossuth Egyetemi Kiadó, 322–336. 
Maitz, Péter (2001): Jüngste Vergangenheit im Fokus sprachhistorischer Forschung – 19. und 20. Jahrhundert. In: Sprachtheorie und germanistische Linguistik (Münster) 11.2, 239–256.
Maitz, Péter (2000): A nyelvtörténetírás elvi kívánalmairól a német nyelv magyarországi története kapcsán. In: Magyar Nyelvőr (Budapest) 124.4, 501–513. (Link)
Maitz, Péter (2000): Von der Ansiedlung zur Assimilation. Ein ungarndeutsches Sprachinselschicksal. In: Pohl, Heinz Dieter (Hrsg.): Sprache und Name in Mitteleuropa. Beiträge zu Namenkunde, Dialektologie und Sprach-inselforschung. Festschrift für Maria Hornung. Wien: Praesens (Beihefte zur Österreichischen Namenforschung; 1), 47–61.
Maitz, Péter (1998): Die Sprachinsel als Forschungsgegenstand. Ein geschichtlich-thematischer Überblick am Beispiel der ungarndeutschen Sprachinselforschung. In: Sprachtheorie und germanistische Linguistik (Münster) 8.2, 205–219. 

III. Rezensionen

Maitz, Péter (2017): „Ekkehard Felder: Einführung in die Varietätenlinguistik. Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft 2016. 176 S.“ In: Zeitschrift für Dialektologie und Linguistik (Stuttgart) 84.1, 82–85. 
Maitz, Péter (2016): „Experience Counts. Frequency Effects in Language. Ed. by Heike Behrens and Stefan Pfänder. - Berlin [u. a.]: De Gruyter, 2016. VIII, 254 S.; Ill. (linguae & litterae; 54) ISBN 978-3-11-034342-7“ In: Germanistik (Berlin & Boston) 57.1-2, 42.
Maitz, Péter (2015): „Tallerman, Maggie - Gibson, Kathleen R. (Eds.): The Oxford handbook of language evolution. Oxford [u. a.]: Oxford Univ. Press, 2013. XXV, 763 S.; Ill. (Oxford handbooks in linguistics) ISBN 978-0-19-967916-4“ In: Germanistik (Berlin & Boston) 56.1-2, 56. 
Maitz, Péter (2014): „Trudgill, Peter: Sociolinguistic Typology. Social Determinants of Linguistic Complexity. Oxford: Oxford University Press 2011, XXXVIII, 236 S.“ In: Beiträge zur Geschichte der deutschen Sprache und Literatur (Berlin & Boston) 136.3, 477–482. 
Maitz, Péter (2013): „Kortmann, Bernd – Szmrecsanyi, Benedikt (Eds.): Linguistic Complexity. Second Language Acquisition, Indigenization, Contact. Berlin [u. a.]: De Gruyter 2012. VI, 264 S.; Ill. (linguae et litterae; 13).” In: Germanistik (Berlin & Boston) 54.1-2, 18.
Maitz, Péter (2012): „Kindt, Walther: Irrtümer und andere Defizite in der Linguistik. Wissenschaftslogische Probleme als Hindernis für Erkenntnis-fortschritte. Frankfurt am Main: Peter Lang 2010. VIII, 179 S.“ In: Zeitschrift für Dialektologie und Linguistik (Stuttgart) 79.1, 104–106.
Maitz, Péter (2011): „Helin, Irmeli (Ed.): Dialect for all Seasons. Cultural Diversity as Tool and Directive for Dialect Researchers and Translators. Münster: Nodus 2008, 230 S.” In: Sprachtheorie und germanistische Linguistik (Münster) 21.2, 204–209.
Maitz Péter (2010): „Neubauer, Skadi: »Gewinkt oder gewunken – welche Variante ist richtig?« Tendenzen von Veränderungen im Sprachgebrauch aus Sicht der Sprachberatungsstelle der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Frankfurt am Main [u. a.]: Lang 2009. 215 S.; Ill. (Wittenberger Beiträge zur deutschen Sprache und Kultur; 6).“ In: Germanistik (Berlin & New York) 51.3-4, 571–572.
Maitz Péter (2010): „Böhm, Manuela: Sprachenwechsel. Akkulturation und Mehrsprachigkeit der Brandenburger Hugenotten vom 17. bis 19. Jahrhundert. Berlin [u. a.]: De Gruyter 2010. XV, 580 S.; Ill. (Studia Linguistica Germanica; 101).“ In: Germanistik (Berlin & New York) 51.1-2, 74–75. 
Maitz, Péter (2009): „Eichinger, Ludwig M. - Plewnia, Albrecht (Hrsg.): Das Deutsche und seine Nachbarn. Über Identitäten und Mehrsprachigkeit. Tübingen: Gunter Narr 2008. 184 S., mit CD-ROM (Studien zur Deutschen Sprache. 46).“ In: Zeitschrift für Dialektologie und Linguistik (Stuttgart) 76.2, 211–213. 
Maitz, Péter (2008): „Law, Claudia: Sprachratgeber und Stillehren in Deutschland (1923-1967). Ein Vergleich der Sprach- und Stilauffassung in vier politischen Systemen. Berlin/New York: de Gruyter 2007. XV, 272 S. (Studia Linguistica Germanica. 84).“ In: Zeitschrift für Dialektologie und Linguistik (Stuttgart) 75.1, 110–112.
Maitz, Péter (2008): „Kilian, Jörg: Historische Dialogforschung. Eine Einführung. Tübingen: Niemeyer 2005, XI, 176 S., 12 Abb. (Germanistische Arbeitshefte 41).“ In: Beiträge zur Geschichte der deutschen Sprache und Literatur (Tübingen) 130.3, 494–498.
Maitz, Péter (2006): „Riehl, Claudia Maria: Sprachkontaktforschung. Eine Einführung. Tübingen: Narr 2004. 205 S. (Narr Studienbücher).“ In: Zeitschrift für Dialektologie und Linguistik (Stuttgart) 73.2, 246–249.
Maitz, Péter (2006): „Lobenstein-Reichmann, Anja - Reichmann, Oskar (Hrsg.): Neue historische Grammatiken. Zum Stand der Grammatikschreibung historischer Sprachstufen des Deutschen und anderer Sprachen. Tübingen: Niemeyer 2003, XVI, 276 S. (Germanistische Linguistik 243).“ In: Beiträge zur Geschichte der deutschen Sprache und Literatur (Tübingen) 128.3, 496–500. 
Maitz, Péter (2006): „Helmut Henne, Helmut - Sitta, Horst -  Wiegand, Herbert Ernst (Hrsg.): Germanistische Linguistik: Konturen eines Faches. Tübingen: Niemeyer 2003. (Germanistische Linguistik 240).“ In: Linguistische Berichte (Hamburg) 207, 347–350.
Maitz, Péter (2005): „Cherubin, Dieter [sic!] - Jakob, Karlheinz - Linke, Angelika (Hrsg.): Neue deutsche Sprachgeschichte. Mentalitäts-, kultur- und sozialgeschichtliche Zusammenhänge. Berlin/New York: de Gruyter 2002 (Studia Linguistica Germanica; 64), X, 415 S.” In: Zeitschrift für deutsche Philologie (Berlin) 124.3, 476–479.
Maitz, Péter (2003): „Deminger, Szilvia - Fögen, Thorsten - Scharloth, Joachim - Zwickl, Simone (Eds.): Einstellungsforschung in der Soziolinguistik und Nachbardisziplinen / Studies in Language Attitudes (Variolingua 10). Frankfurt a.M. [u.a.]: Peter Lang 2000. 208 S.“ In: Ammon, Ulrich – Mattheier, Klaus J. – Nelde, Peter H. (Hrsg.): sociolinguistica. Internationales Jahrbuch für Europäische Soziolinguistik; 17: Sprachstandards. Tübingen: Niemeyer, 192–196.
Maitz, Péter (2002): „Ferenc, A. Molnár: Két régi magyar ima az oltáriszentségről. A Laskai Sorok és párhuzamos szövege a Thewrewk-kódexben. (Nyelvtudományi Értekezések; 148.) Budapest: Akadémiai Kiadó 2000. 68 S.” In: Finnisch-ugrische Forschungen (Helsinki) 57, 441–442.
Maitz, Péter (1999): „Cherubim, Dieter -  Grosse, Siegfried -  Mattheier, Klaus J. (Hrsg.): Sprache und bürgerliche Nation. Beiträge zur deutschen und europäischen Sprachgeschichte des 19. Jahrhunderts. Berlin/New York: de Gruyter 1998. 456 S.“ In: Dietz, Gunther – Mádl, Antal (Hrsg.): Jahrbuch der ungarischen Germanistik 1998 (Bonn & Budapest), 291–294.
Maitz, Péter (1998): „Weingarten, Rüdiger (Hrsg.): Sprachwandel durch Computer. Opladen: Westdeutscher Verlag 1997. 240 S.“ In: Sprachtheorie und germanistische Linguistik (Münster) 8.2, 245–249.
Maitz, Péter (1998): „Preyer, Gerhard - Ulkan, Maria - Ulfig, Alexander (Hrsg.): Intention – Bedeutung – Kommunikation. Kognitive und handlungstheoretische Grundlagen der Sprachtheorie. Opladen: Westdeutscher Verlag 1997. 407 S.“ In: Sprachtheorie und germanistische Linguistik (Münster) 8.1, 119–122.

IV. Kleinere Schriften (Varia)

Maitz, Péter / König, Werner / Lindenfelser, Siegwalt / Götze, Angelika / Lipfert, Salome / Neumeier, Katharina (2017): „De knabe, de mädhen, de kokonuss“. In: forschung. Das Magazin der Deutschen Forschungsgemeinschaft 4/2017, 16–21. (PDF)
Maitz, Péter (2008): Variatio delectat: Empirische Evidenzen und theoretische Passungen sprachlicher Variation. Internationale Tagung in Heidelberg, 11. bis 13. Oktober 2006. In: Zeitschrift für germanistische Linguistik (Berlin & New York) 36.1, 136–139.
Maitz, Péter (2001): Magyarországi „svábok“ – magyarországi németek avagy A kőszegi és a kőszegfalvi németség történelmi viszonyáról. In: Kőszeg és Vidéke, 5. Okt. 2001, 6–7.
Maitz, Péter (2001): Laudatio. In: Csatár, Péter – Maitz, Péter – Tronka, Krisztián (szerk.): A nyelvtantól a szövegtanig. Tanulmányok Kocsány Piroska tiszteletére. Debrecen: Kossuth Egyetemi Kiadó, 3–4.
Maitz, Péter (2000) Nyelvszigetek keletkezéséről – Kőszegfalva példáján. In: Kőszeg és Vidéke, 23. Juni 2000, 4–5.

V. Wörterbuchartikel

15 Lemmata in: Dürscheid, Christa – Schierholz, Stefan J. (Hrsg.) (2013): Grammatik. Ein Lern- und Konsultationswörterbuch. Band 1: Formenlehre (Wörterbücher zur Sprach- und Kommunikationswissenschaft 1.1). Berlin/ Boston: Mouton de Gruyter.

• Movierung

• Additive Partikel

• Restriktive Partikel

• Verbpartikel

• Fokuspartikel

• Negationspartikel

• Temporalpartikel

• Vergleichspartikel

• Präsens

• Aktuelles Präsens

• Episches Präsens

• Futurisches Präsens

• Generelles Präsens

• Historisches Präsens

• Szenisches Präsens

VI. Übersetzungen

Innsbrucker Osterspiel; Sterzinger Osterspiel; III. Erlauer Osterspiel; Alsfelder Passionsspiele; Frankfurter Passionsspiel. In: Fischer-Lichte, Erika (2001): A dráma története (= Geschichte des Dramas). Pécs: Jelenkor. [Übersetzung von Ausschnitten aus den Originaltexten ins Ungarische]

Wissenschaftliche Vorträge

Bern, 24.-25. September 2019, Internationaler Workshop “The challenges of linguistic diversity: its social, anthropological, and structural aspects”: Creole diversity: insights from Unserdeutsch.
Bamberg, 27.-29. Juni 2019, Internationale Tagung “Was ist Grammatikalität?”: Zu Grammatikalität und Akzeptabilität in kolonialen Kontexten: Evidenz aus Unserdeutsch (Rabaul Creole German).
Marburg, 10.-13. Juni 2019, 132. Jahresversammlung des Vereins für Niederdeutsche Sprachforschung: Westfälisches in der Südsee: Nordwestdeutsches Superstrat in Unserdeutsch
London, 12. April 2019: Internationale Tagung “Language and Society in the German-speaking World”: Frischer Wind aus Nordwesten: Der Beitrag Grossbritanniens zur Modernisierung und Internationalisierung der germanistischen Linguistik. 
Zürich, 3.-5. April 2019, Internationale Konferenz “small languages – big ideas”: What can we learn from Unserdeutsch? Insights for Germanic linguistics and linguistic theory.
Helsinki, 25. März 2019, Internationale Konferenz “Descriptive Grammars and Typology: The Challenges of Writing Grammars of Underdescribed and Endangered Languages”: Describing Unserdeutsch (Rabaul Creole German): Methodological and empirical challenges.
Melbourne, Monash University, 19. März 2019: German Abroad: Unserdeutsch (Rabaul Creole German) and other German-based contact languages in the Pacific.
New York, 4.-5. Januar 2019, Annual Conference of the Society for Pidgin and Creole Linguistics: Language emergence in the boarding school: Theoretical and typological issues of boarding school contact languages.
Bern, Universität Bern, 13.-15. Dezember 2018, Internationale Konferenz “Language, Dialect and the Periphery”: Living on the edge: Unserdeutsch (Rabaul Creole German) oder das Schicksal einer Sprachgemeinschaft an der gesellschaftlichen und linguistischen Peripherie. 
Marburg, 13.-15. September 2018, „Regiolekt – der neue Dialekt?” – 6. Kongress der Internationalen Gesellschaft für Dialektologie des Deutschen: Kreolphonologie: Silbensprachliche Züge in Unserdeutsch (Rabaul Creole German).
Cairns (Australien), James Cook University, 11.-12. Juli 2018, Special Workshop “Language Contact and the Emergence of Hybrid Grammars”: Symplification in language contact: Evidence from Unserdeutsch.
Cairns (Australien), 11.-12. Juli 2018, Internationale Tagung “Language Contact and Emerging Languages”: Boarding school creoles and the mixed language debate.
Ascona, Monte Verità, 20.-23. Mai 2018, Internationale Tagung “Variationslinguistik trifft Kontaktlinguistik“: Sprachkontakt und Sprachvariation in den deutschen Südseekolonien.
Bozen/Bolzano, 6.-7. April 2018, April 2018, 4. Internationaler Workshop „Historische Aspekte der Mehrsprachigkeit“: Sprachentstehung im Internat: Schulische Kontaktsprachen als Herausforderung für die Sprachkontakttheorie.
Cairns (Australien), James Cook University, Language and Culture Research Centre, 9. März 2018: The adventure of linguistic fieldwork: Unserdeutsch, Papua New Guinea.
Erfurt, 8.-10. März 2018, Internationale Konferenz “German Abroad 3: Kontaktvarietäten des Deutschen im Ausland”: Zum TMA-System in Unserdeutsch (Rabaul Creole German).
Cairns (Australien), James Cook University, Language and Culture Research Centre, 21. Februar 2018: Unserdeutsch: A borderline creole (?).
Brisbane (Australien), 1.-3. Februar 2018, Internationale Konferenz “NWAV Asia Pacific 5: Language Contact and Variation”: Social forces in language evolution: The case of Unserdeutsch (Rabaul Creole German) in Papua New Guinea.
Paris, 17.-18. November 2017, Internationale Tagung „Linguistic correction/ correctness“: The making of bad language at school: Language ideologies and linguistic stigmatization in German textbooks.
Leipzig, Universität Leipzig, 9. November 2017: Unserdeutsch (Rabaul Creole German): Zur Kreoltypikalität einer deutschbasierten Kreolsprache.
Bremen, 2.-3. November 2017, Internationaler Workshop “Postcolonial Language Studies: Current Perspectives”: Never too late? Möglichkeiten und Perspektiven einer germanistischen Koloniallinguistik.
Brisbane (Australien), University of Queensland, 3. Oktober 2017: Unserdeutsch (Rabaul Creole German): The sociolinguistic and typological profile of a German-based creole in Papua New Guinea.
Cambridge, 4. Juli 2017, Internationale Konferenz “Language Endangerment: Language Contact and Language Change”: Language endangerment in a post-colonial setting: The case of Unserdeutsch (Rabaul Creole German).
Münster, 2.-4. Juni 2017, Interdisziplinäre Nachwuchstagung „Dynamik – Variation – System“: Unserdeutsch (Rabaul Creole German): Zur Beschreibung einer deutschbasierten Kreolsprache.
Bern, Universität Bern, 24. März 2017: Kreolvariation. Zum Kreol-Kontinuum in Unserdeutsch (Rabaul Creole German).
Vercelli (I), 1.-2. Dezember 2016, Internationale Tagung “Bilingualism and language contact in the ancient and modern world”: Language contact in the Pacific: The birth of Rabaul Creole German.
Regensburg, Universität Regensburg, Hungaricum – Ungarisches Institut, 14. November 2016: Glanz und Niedergang des Deutschen als Erstsprache in Ungarn.
Austin (Texas, USA), 2.-3. November 2016, Internationale Tagung “German Abroad 2”: Zum Post-Kreol-Kontinuum in Unserdeutsch.
Bozen/Bolzano (I), 27.-28. September 2016, 3. Internationaler Workshop „Historische Aspekte der Mehrsprachigkeit: Ego-Dokumente”: Was geschah in Vunapope? Zur Problematik der Rekonstruierbarkeit historischer Sprachkontaktszenarien.
Budapest (H), 1.-2. September 2016, First International Conference on Sociolinguistics: Insights from Superdiversity, Complexity and Multimodality: Unserdeutsch (Rabaul Creole German): The Sociolinguistic and Typological Profile of a German-Based Creole in Papua New Guinea.
Bremen, Universität Bremen, 16. Juni 2016: Unserdeutsch – neueste Feldforschungsergebnisse.
Bochum, Ruhr-Universität Bochum, 7. Juni 2016: Zur Entstehung einer deutschbasierten Kreolsprache in Deutsch-Neuguinea.
Augsburg, 3.-4. Juni 2016, Internationaler Workshop “Koloniale Varietäten des Deutschen”: Sprachdokumentation Unserdeutsch: Ein Werkstattbericht.
Augsburg, 3.-4. Juni 2016, Internationaler Workshop „Koloniale Varietäten des Deutschen”: The creoleness of Rabaul Creole German.
Genf (CH), Université de Genève, 28. April 2016: Unserdeutsch (Rabaul Creole German): Linguistische Grundzüge einer deutschbasierten Kreolsprache in Papua-Neuguinea.
Augsburg, 15.-16. April 2016, Internationale Tagung „Sprachkontaktforschung – explanativ”: Zur Erklärung unterschiedlicher Integrationsgrade von Lehnwörtern. Ein soziolinguistisches Experiment.
Mannheim, Institut für Deutsche Sprache, 24. November 2015, Workshop „Deutsche Sprachspuren im Pazifik: Dokumentation und linguistische Analyse”: Deutsche Sprachgeschichte im Pazifik: Das Post-Kreol-Kontinuum in Unserdeutsch.
Austin (Texas, USA), University of Texas at Austin, 4. November 2015: Unserdeutsch (Rabaul Creole German): The Sociolinguistic and Typological Profile of a German-based Creole in Papua New Guinea.
Bonn, 24.-26. September 2015, „Historische Sprachkontaktforschung” – 7. Jahrestagung der Gesellschaft für germanistische Sprachgeschichte: Sprachentstehung durch Sprachkontakt – Der Fall des Unserdeutsch (Rabaul Creole German) in Papua-Neuguinea.
Luxemburg, 10.-12. September 2015, „Räume – Grenzen – Übergänge” – 5. Kongress der Internationalen Gesellschaft für Dialektologie des Deutschen: Unserdeutsch (Rabaul Creole German) heute: Sprachsituation und Forschungsperspektiven.
Bremen, 27. Juni 2015, Internationales Kolloquium „Pidgins, Creoles and Development”: Unserdeutsch: Entstehung und Entwicklung einer deutschbasierten Kreolsprache.
München, Ludwig-Maximilians-Universität, 22. Mai 2015: Unserdeutsch: Soziolinguistische und sprachtypologische Grundzüge einer deutschbasierten Kreolsprache.
Augsburg, Holbein-Gymnasium, 12. Februar 2015: Sprachwandel oder Sprachverfall?
München, 3.-4. Februar 2015, Kita-Kongress „KaleidoPäd – Pädagogische Vielfalt in städtischen Kindertageseinrichtungen”: Dialekt im Kindergarten?
Heidelberg, Heidelberger Akademie der Wissenschaften, 19.-20. Dezember 2014, Internationales Soziolinguistisches Kolloquium "Methoden für die  Vielfalt – Vielfalt der Methoden": Unserdeutsch (Rabaul Creole German): Fragen und Probleme bei der Dokumentation und Beschreibung einer deutschbasierten Kreolsprache.
Bozen/Bolzano (I), 12.-13. Dezember 2014, Internationaler Workshop „Historische Aspekte der Mehrsprachigkeit 2: Verdeckte Mehrsprachigkeit“: Unsichtbare Sprachen: Der Fall des Unserdeutsch (Rabaul Creole German) in Papua-Neuguinea.
Madang, Papua-Neuguinea, 17.-19. September 2014, Annual Meeting of the Linguistic Society of Papua New Guinea: Documenting and Describing Rabaul Creole German: Problems and Perspectives.
Wien (A), 4.-5. Juli 2014, Internationale Tagung „German abroad”: Unserdeutsch: eine vergessene koloniale Varietät des Deutschen im Pazifik.
Irkutsk (RUS), Irkutsk State Linguistic University, 20. Mai 2014: Language Ideologies.
Salzburg (A), 10.-12. April 2014, Internationale Tagung „Ideology in Grammar”: Language ideologies and their impact on grammatical complexity – evidence from New High German.
Kassel, Universität Kassel, 28. Januar 2014: Was ist und wie misst man sprachliche Komplexität?
Heidelberg, 20.-21. Dezember 2013, Internationale Tagung „Das Multi- in der Soziolinguistik: Multilingualität, Multimedialität, Multimodalität”: Sprachkontakt und sprachliche Komplexität.
Prag (CZ), Linguistic Association of the Czech Republic, 3. Oktober 2013: Language contact and morphosyntactic complexity: Evidence from German.
Prag (CZ), Karls-Universität, 3. Oktober 2013: Sprachliche Ideologien.
Kassel, 26.-28. September 2013, „Paradigmen der aktuellen Sprachgeschichtsforschung.” 5. Jahrestagung der Gesellschaft für Germanistische Sprachgeschichte: Sprachwandel und sprachliche Komplexität.
Klagenfurt, Alpen-Adria-Universität, 2. Juli 2013: Kontaktinduzierte typologische Variation im Deutschen.
Berlin, Freie Universität Berlin, 18. Juni 2013: Über die sozialen Determinanten morphosyn­taktischer Komplexität.
Augsburg, Universität Augsburg, 22. April 2013: Sprachkontakt und morphosyntaktische Komplexität. Zur typologischen Vielfalt des Deutschen.
Bozen/Bolzano (I), 6.-8. Dezember 2012, Internationaler Workshop „Historische Aspekte der Mehrsprachigkeit“: Versteckte Mehrsprachigkeit. Die Invisibilisierung des Deutschen im ungarischen Reichsteil der Habsburgermonarchie. 
Prag (CZ), 30. November – 1. Dezember 2012, Internationale Tagung „Sozialwissenschaft­liche Grundlagen der Methodologie der Standardvarietäten-Forschung“: Standard­probleme. Bemerkungen zum Problembegriff der Sprachmanagementtheorie.
Innsbruck (A), Leopold-Franzens-Universität, 22. November 2012: Sprachkontakt und sprachliche Komplexität. Über den Einfluss sozialer Faktoren auf die sprachtypologische Vielfalt des Deutschen.
Würzburg, Universität Würzburg, 18. Oktober 2012: StandardfragenZu den varietäten­linguistischen und sozialen Konsequenzen der Standardideologie.
Kiel, 13.-15. September 2012, 4. Kongress der Internationalen Gesellschaft für Dialektologie des Deutschen „Deutsche Dialekte. Konzepte, Probleme, Handlungsfelder“: Varietäten des Deutschen zwischen Simplifizierung und Komplexifizierung.
Regensburg, Universität Regensburg, 3. Juli 2012: Sprachpflege: Sprachrettung oder Diskriminierungspraktik?
Walderbach am Regen, 8.-9. Juni 2012, Symposium „Dialekt und Religion”: Der Untergang der ungarndeutschen Dialekte und der Klerus.
Aachen, 1.-2. Juni 2012, Symposion „Einmal Elfenbeinturm und zurück – Das schwierige Verhältnis zwischen Sprachwissenschaft und Sprachkritik”: Sprachkritik: Kann – soll – darf die Linguistik der Öffentlichkeit geben, was die Öffentlichkeit will?
Münster, Westfälische Wilhelms-Universität, 25. April 2012: Vom Mythos der kulturlosen Grammatik.
Rothenberge, 7.-9. März 2012, Linguistisches Kolloquium „Sprachvariation – synchrone und diachrone Perspektiven”: Sprachkontakt und sprachliche Komplexität.
Würzburg, 29. Februar – 2. März 2012, Internationale Tagung „Pragmatischer Standard. Standardsyntax des Deutschen aus pragmatischer Perspektive”: Welcher Standard – und wozu?
Essen, Universität Duisburg-Essen, 6. Dezember 2011, Linguistisches Kolloquium: Sprachpflege als Stigmatisierungs- und Diskriminierungspraxis.
Wien (A), 28. September – 1. Oktober 2011, „Historische Pragmatik” – 3. Jahrestagung der Gesellschaft für germanistische Sprachgeschichte: Deutsche Sprachgeschichte als Pidiginisierungsgeschichte? Zur Rolle des Sprachkontakts beim Sprachwandel.
Pécs (H), 30.-31. Mai 2008, Internationale Tagung „Germanistische Nachbarschaften: Deutschsprachige regionale Kulturen Ostmitteleuropas“: Sprachliche Nachbarschaften und ihre möglichen Folgen: Der Sprachwechsel als soziolinguistisches Forschungsproblem.
Rom (I), Università degli Studi di Roma “La Sapienza”, 14.-16. Februar 2008, Internationale Tagung “Deutsche Sprachwissenschaft in Italien“: Paradigmen in der Historischen Sprachwissenschaft?
Budapest (H), 22.-24. November 2007, Interdisziplinäres Symposium “Névváltoztatás – társadalom – történelem. Családnév-változtatások – többszempontú megközelítésben”: „A szent ügy”: Meggyőzés, kirekesztés és befogadás diszkurzív stratégiái a dualizmus kori névmagyarosítási propagandában.
Southampton (GB), 6.-8. Juli 2007, Internationale Tagung “Language, Discourse and Identity in Central Europe”: Changes in the Status of German in Hungary.
Bruges (B), 2. Dezember 2006, Internationale Tagung „The Future of Historical Sociolinguistics“: Sozialpsychologie des Sprachwechsels. Eine Fallstudie über das deutschsprachige Bürgertum Ungarns im 19. Jahrhundert.
Heidelberg, 11.-13. Oktober 2006, Internationale Tagung „Variatio delectat: Empirische Evidenzen und theoretische Passungen sprachlicher Variation“: Sprachvariation zwischen Alltagswahrnehmung und linguistischer Bewertung.
Debrecen (H), 25. April 2006, Vortragsreihe des István-Hatvani-Wissenschaftskollegs der Universität Debrecen: A nyelvi nacionalizmus a 19. századi Magyarországon. Egy nyelvi ideológia elemei.
Augsburg, 12.-13. Januar 2006, Internationale Tagung „Probleme der Textlinguistik alltagssprachlicher und literarischer Texte“: Text(sorten)geschichte. Zu den Grundlagen einer historischen Textlinguistik alltagssprachlicher und literarischer Texte.
Augsburg, Universität Augsburg, 29. Juni 2005: Der Rückgang der Dialekte in Deutschland – und wie die Dialektsoziologie mit diesem Problem (nicht) fertig wird.
Bristol (GB), 6.-9. April 2005, Internationale Tagung “Language History from Below: Linguistic Variation in the Germanic Languages from 1700 to 2000”: Linguistic Ideologies and the Status of Varieties: The Affair of German with Linguistic Nationalism in Nineteenth-Century Hungary.
Marburg, 5.-8. März 2003, 1. Internationaler Kongress für Dialektologie des Deutschen: Warum-Fragen und Interdisziplinarität in der Dialektsoziologie. Eine Fallstudie über den Rückgang des Dialekts.
Debrecen (H), 10. Dezember 2002, Vortragssitzung der Ungarischen Gesellschaft für Sprachwissenschaft: Nyelvi viselkedés nyelvi konfliktusban. A magyarországi német polgárság nyelvcseréje a dualista Monarchiában.
Linz (A), 19.-23. September 2001, 8. Bayerisch-österreichische Dialektologentagung: Die sozialhistorischen Entwicklungen des 19. Jahrhunderts und ihr Einfluss auf das Sprachverhalten der deutschen Sprachgemeinschaft Ungarns.
Jyväskylä (FIN), 9. August 2001, Fünfter Internationaler Hungarologenkongress: “…németes szagot érzek rajta…” A német-magyar nyelvi konfliktus a dualizmus korában.
Heidelberg, 27.-28. Oktober 1999, „Soziolinguistentag” des DFG-Graduiertenkollegs «Dynamik von Substandardvarietäten» der Universitäten Heidelberg und Mannheim: Mentalitätsgeschichtliche Aspekte des deutsch-ungarischen Sprachkonflikts im Ungarn des 19. Jahrhunderts.
   
1993-1998 Studium der Germanistik und der polnischen Philologie in Debrecen (H), Heidelberg und Warschau
1998 Staatsexamen LA Deutsch (Debrecen)
1998-2002 Promotionsstudium im Graduiertenkolleg "Theoretische und angewandte Linguistik" an der Universität Debrecen sowie im DFG-Graduiertenkolleg "Dynamik von Substandardvarietäten" in Heidelberg (Betreuung: Prof. Dr. Klaus J. Mattheier, PD Dr. Anna Molnár)
2002 Promotion an der Universität Debrecen (Titel: Sozialpsychologie des Sprachverhaltens. Der deutsch-ungarische Sprachkonflikt in der Habsburgermonarchie. Tübingen: Niemeyer, 2005)
2002-2009 Assistent, ab 2004 Oberassistent am Institut für Germanistik der Universität Debrecen
2006-2008 Humboldt-Stipendium (Universität Augsburg)
2009-2011 Oberassistent am Germanistischen Institut der Universität Pécs (Ungarn)
2011-2012 Vertretung einer Professur für Sprachwissenschaft/Niederdeutsch am Germanistischen Institut der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster
2012 Habilitation (Habilitationsschrift: Sprachvariation und Sprachwandel. Grundlagen und Fallstudien)
Oktober 2012-November 2013 Vertretung des Lehrstuhls für Deutsche Sprachwissenschaft an der Universität Augsburg
2013-2018 Inhaber des Lehrstuhls für Deutsche Sprachwissenschaft an der Universität Augsburg
Jan.-März 2018 Gastprofessur am Language and Culture Research Centre, James Cook University Australia
Seit August 2018 ordentliche Professur für Deutsche Sprachwissenschaft mit Schwerpunkt Soziolinguistik am Institut für Germanistik der Universität Bern