Dr. Aglaia Kister

Postdoktorandin (Neuere Deutsche Literatur)

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Büro
B 315
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Universität Bern
Institut für Germanistik
Länggassstrasse 49
3012 Bern

Kritische Theorie
Psychoanalyse
Literatur und Emotionen (v.a. Scham)
Metaphorologie
Thomas Mann
Intertextualität

09/2024: Anerkennung hervorragender Leistungen in der Lehre der Universität Bern

seit 02/2022: Postdoc am Germanistischen Institut der Universität Bern 

09/2021–12/2021: Kurzvolontariat und anschließend freie Mitarbeit im Sachbuchlektorat des Verlags C.H. Beck in München

10/2019–09/2021: Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutschen Seminar der Universität Tübingen

12/2019: Verteidigung der Dissertation Fragile Balance. Schwindelerfahrungen und Gleichgewichtsideale im Werk Thomas Manns 

07/2019: Auszeichnung mit dem Förderpreis der Deutschen Thomas-Mann-Gesellschaft für die Masterarbeit Aus dem Selben und Gleichen das immer Neue“. Wiederholung und Differenz in Thomas Manns Josephsromanen

04/2018–08/2019: Stipendiatin des interdisziplinären Promotionsverbunds Theorie der Balance. Formen und Figuren des Gleichgewichts in Medien-, Kunst- und Literaturwissenschaft

2013–2017: Förderung durch das Deutschlandstipendium der Universität Tübingen

2015–2017: Studium der Literatur- und Kulturtheorie (M.A.) in Tübingen und Zürich

2012–2015: Studium der Germanistik und Philosophie (B.A.) in Tübingen

2012: Abitur

1994: geboren

Vermessen und vermissen. Selbstoptimierung und Unverfügbarkeit in Angelika Meiers Roman Heimlich, heimlich mich vergiss (Workshop Selfie. Practices of First-Person Narration in Contemporary Fiction as Self-Administration an der Universität Bern, 27.11.–28.11.2025)

„Wie auf einem Grab steht dein Name auf dem Buch“. Der Tod und das Erzählen in Wolf Haas’ Roman Eigentum (Internationaler Workshop Wolf Haas’ Literatur an der Università degli Studi di Bergamo, 25.09.–26.09.2025)

Mit Rinden reden – Dialoge zwischen Baum und Mensch in Kim de l’Horizons Roman Blutbuch (28. Deutscher Germanistentag an der Technischen Universität Braunschweig, 14.09.–17.09.2025)

Trauer als Rebellion. Judith Butlers Antigone-Lektüre (Workshop Widerstand und Radikalismus. Antigone zwischen Philologie, Politik und Philosophie an der Universität Zürich, 14.03.–15.03.2025)

Scham. Zur poetologischen Bedeutung eines Affekts bei Paul Celan und Elfriede Jelinek (Workshop Quand la littérature se légitime elle-même. Poétiques immanentes dans les œuvres de Kafka, Celan et Jelinek an der École Normale Supérieure in Paris, 08.11.–09.11.2024)

Stoffe der Scham. Scham, Textilien und Intertextualität (Gastvortrag auf Einladung des Instituts für Psychoanalyse Tübingen, 05.07.2024)

Verletzbarkeit und Widerstand im Werk Kafkas (Ring-Vorlesung Franz Kafka an der Universität Bern, 14.05.2024)

Aging and Affects. On the Poetics of Generational Conflicts in Arthur Schnitzler’s Casanovas Heimfahrt (120th Annual Conference of the Pacific Ancient and Modern Language Association in Portland, Panel Literature and Emotions, 25.10.–29.10.2023)

Nasenweisheit. Zum olfaktorischen Wissen in Mithu Sanyals Roman Identitti (8. Jahrestagung der Kulturwissenschaftlichen Gesellschaft an der Universität des Saarlandes, Panel Populäre Düfte. Gerüche, Riechstoffe, olfaktorische Ästhetiken, 27.09.–30.09.2023)

Gemeinsam mit Cornelia Pierstorff: Einführungsvortrag zu Verletzbarkeit in der Literatur (Internationale Tagung Verletzbarkeit. Strukturelle Gewalt und Affekte in der Literatur an der Universität Zürich, 20.04.–22.04.2023)

„Die Angst nimmt mich bei der Hand und führt mich.“ Zur Rolle der Affekte in Felicitas Hoppes Roman Johanna (Interdisziplinärer Workshop Die Heilige Johanna in den Künsten an der Universität Bern, 10.03.2023)

Glücksmomente auf „schwarzem Grund“. Adornos Spuren in Thomas Melles Die Welt im Rücken (2016) (Forty-Sixth Annual Conference of the German Studies Association in Houston, Panel The Pursuit of Unhappiness, 15.09.–18.09.2022)

From vulnerability to empowerment. Shame and identity in Thomas Melle’s Die Welt im Rücken and Mithu Sanyal’s Identitti (Internationale Konferenz Storytelling & testimony. Exploring dimensions of trauma and shame. A global inclusive interdisciplinary conference in Athen, 09.07. & 10.07.2022)

Der Stoff der Psychoanalyse. Textilien in den Texten Sigmund Freuds und Elfriede Jelineks (Internationale Konferenz Therapie der Dinge? Materialität der Psychoanalyse in Literatur und den bildenden Künsten / A Therapy of Things? Materiality and Psychoanalysis in Literature and the Visual Arts der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, 03.12. & 10.12.2021)

Scham und Haare. Zur Verflochtenheit zweier Motivstränge bei Paul Celan und Elfriede Jelinek (Internationale Konferenz Eine haarige Angelegenheit: Gegenständliche Poetiken des Haares/A Hairy Affair: The Material Poetics of Hair der Ludwig-Maximilians-Universität München, 01.07.–03.07.2021)

Einführungsvortrag zu Luchino Viscontis Morte a Venezia (Thomas-Mann-Festival 2020 in Bad Tölz, 18.10.–29.10.2020)

Romantisches Blut gegen die Anämie der Aufklärung. Homöostatische Ausgleichsprozesse im Werk Thomas Manns (Tagung Theory of Balance/ Theorie der Balance an der Harvard University Boston, 01.10.–02.10.2019)

Kino als Totentanz – Thomas Manns Überblendung von mittelalterlichem Danse Macabre und modernem Film (Herbsttagung der Deutschen Thomas Mann-Gesellschaft in Lübeck, 20.09.–22.09.2019)
– Auf Einladung von Cornelia Pierstorff noch einmal gehalten im Rahmen des Workshops Film, Fotografie und Tod bei Thomas Mann an der Universität Zürich, 20.04.2021.

Fragile Balance. Zur Bildgattung des Stilllebens in Thomas Manns Felix Krull (Tagung Flying Icarus. Mensch-Objekt-Maschine-Schnittstellen an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen, 06.06.–07.06.2019)

Gabe, Luxus, Verschwendung. Poetisch produktive Figurationen des Ungleichgewichts in Thomas Manns Felix Krull (Tagung Ökonomie und Gleichgewicht an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen, 15.11.–16.11. 2018)

Teilnahme an der Sommerschule Poetik des Überflusses. Kunst und Ökonomie an der Universität Zürich, 03.09.–07.09.2018.

Der Dichter als leidendes Genie? Zur Dekonstruktion eines alten Topos’ in Thomas Manns Erzählung Schwere Stunde(Forum Krankheit, Leid und Schmerz im Werk Thomas Manns der Thomas-Mann-Gesellschaft Düsseldorf, 03.11.–04.11.2016)


 

Monographien

Fragile Balance. Schwindelerfahrungen und Gleichgewichtsideale im Werk Thomas Manns. Frankfurt/M.: Vittorio Klostermann 2020 (= Thomas Mann-Studien Bd. 56).

„Aus dem Selben und Gleichen das immer Neue“. Wiederholung und Differenz in Thomas Manns Josephsromanen. Würzburg: Königshausen & Neumann 2020.

 

Sammelband

Aglaia Kister/Cornelia Pierstorff (Hg.): Poetiken der Verletzbarkeit. Gewalt, Affekte und Widerstand im 20. und 21. Jahrhundert. Berlin/Boston: de Gruyter [erscheint 2026].

 

Artikel

„Wie auf einem Grab steht dein Name auf dem Buch“. Der Tod und das Erzählen in Wolf Haas’ Roman Eigentum. In: Zeitschrift für deutsche Philologie [zur Publikation angenommen, erscheint 2026].

Von Wunden, Verschwundenen und Unverwundenem. Textuelle Trauerarbeit in Kim de l’Horizons Roman Blutbuch. In: Aglaia Kister/Cornelia Pierstorff (Hg.): Poetiken der Verletzbarkeit. Gewalt, Affekte und Widerstand im 20. und 21. Jahrhundert. Berlin/Boston: de Gruyter [erscheint 2026].

Thomas Mann. In: Roland Ißler/Almut-Barbara Renger (Hg.): Metzler Lexikon Mythentheorien. Berlin: Metzler [erscheint vrsl. 2026].

Intertextualität/Intermedialität. In: Barbara Thums/Armin Schäfer (Hg.): Aichinger-Handbuch. Leben – Werk – Wirkung, Berlin 2025, S. 203–205.

Nasenweisheit. Zum olfaktorischen Wissen in Mithu Sanyals Roman Identitti. In: Kulturwissenschaftliche Zeitschrift 3 (2024), S. 74–101.

Scham als Triebkraft der Literatur. Zum poetischen Potenzial psychodynamischer Prozesse in Kleider machen Leute. In: Cornelia Pierstorff (Hg.): Kellers Wissen. Dinge – Diskurse – Praktiken. Berlin/Boston: de Gruyter 2024 (= Gottfried Kellers Moderne, Bd. 4), S. 37–66.

Der Stoff der Psychoanalyse. Textilien in den Texten Sigmund Freuds und Elfriede Jelineks. In: Martin Bartelmus/Friederike Danebrock (Hg.): Therapie der Dinge? Materialität und Psychoanalyse in Literatur, Film und bildender Kunst. Bielefeld: transcript 2024, S. 109–124.

Scham und Haare. Zur Verflochtenheit zweier Motivstränge bei Paul Celan und Elfriede Jelinek. In: Elena Casanova/Lilli Hölzlhammer/Helen Moll (Hg.): Gegenständliche Poetiken des Haares. Berlin/Boston: de Gruyter 2023, S. 147–164.

Utopie oder Ungerechtigkeit? Zum Doppelcharakter des Luxus in Thomas Manns Felix Krull. In: Wirkendes Wort 71 (2021), S. 205–224.

Thomas Manns Theatralisierung der Prosa. Inszenierung und Performanz in der Erzählung Schwere Stunde. In: Eckart Goebel/Max Roehl (Hg.): Drama & Theater. Festschrift für Bernhard Greiner aus Anlass seines 75. Geburtstages. Tübingen: Stauffenburg 2020, S. 233–246.

Rezension zu Annette Grötler: „Pikturales Erzählen. Thomas Mann und die Bildende Kunst“. In: Literaturwissenschaftliches Jahrbuch 61 (2020), S. 75–77.

Kino als Totentanz. Thomas Manns Überblendung von mittelalterlichem Danse Macabre und modernem Film. In: Thomas Mann Jahrbuch 33 (2020), S. 49–63.

 

Kleinere Arbeiten

Schämt euch! Plädoyer für einen unbeliebten Affekt. In: Stuttgarter Zeitung, 15.03.2025.

Die Wunde Kafka. In: Stuttgarter Zeitung, 02.06.2024.

Lob der Schusseligkeit. Essay über ein unterschätztes Phänomen. In: Philosophie Magazin online, 17.01.2022.

Mitwirkung bei der Auswahlbibliographie zu Christoph Kleinschmidt (Hg.): Christian Kracht. edition text + kritik. München 2017.