Institut für Germanistik

PD Dr. Kathrin Chlench-Priber

Dozentin

Germanistische Mediävistik

Telefon
+41 31 631 8305
E-Mail
kathrin.chlench@germ.unibe.ch
Büro
B 314
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Universität Bern
Institut für Germanistik
Länggassstrasse 49
3012 Bern
Sprechstunde
Nach Vereinbarung, Anmeldung per E-Mail.
  • Volkssprachige Wissenstexte des Spätmittelalters und der Frühen Neuzeit (bes. Astronomie-, Mathematik- und Medizingeschichte)
  • Geistliche Texte (bes. deutschsprachige Gebete und Gebetbücher des Spätmittelalters und der Frühen Neuzeit)
  • Höfische Epik (bes. Wolfram von Eschenbach: Parzival)
  • Text- und Überlieferungsgeschichte
  • Editionsphilologie
  • Handschriftenkunde
  • Grammatik der deutschen Sprache von den Anfängen bis in die frühe Neuzeit

Monographien:

Kathrin Chlench-Priber: Das Korpus der Gebete Johanns von Neumarkt und die deutschsprachige Gebetbuchkultur des Spätmittelalters. Habil. masch., Universität Bern. Bern 2016 [in print; erscheint in der Reihe Münchener Texte und Untersuchungen zur deutschen Literatur des Mittelalters = MTU].

Kathrin Chlench: Johannes von Gmunden deutsch. Der Wiener Codex 3055 – Deutsche Texte des Corpus astronomicum aus dem Umkreis des Johannes von Gmunden. Edition und Kommentar. Wien 2007 (= Studia Medievalia Septentrionalia 13 = SMS 13).

[Zugl. Diss. an der Universität Bonn unter dem Titel: Der Wiener Codex 3055 – Deutsche Texte des Corpus astronomicum aus dem Umkreis des Johannes von Gmunden. Edition und Kommentar].

Aufsätze:

  • Kathrin Chlench-Priber: tafel, buoch, brief – Zur Funktion und Bedeutung von Schriftstücken in mittelalterlichen legendarischen Erzählungen. [in print; erscheint 2019 in der FS Rudolf Simek, 16 Seiten Typoskript]
  • Kathrin Chlench-Priber: Von den sieben Gaben des Heiligen Geistes – das Fragment Moskau, Bibl. der Lomonossow-Universität, Dokumentensammlung Gustav Schmidt, Fonds 40/1, Nr. 51 im Geflecht der Überlieferung [in print; erscheint in: Deutsch-Russische Forschungen zur Buchgeschichte; Sonderschriften der Akademie gemeinnütziger Wissenschaften zu Erfurt, 13 Seiten Typoskript].
  • Kathrin Chlench-Priber: Die Darstellung Karls IV. im Chronicon Zittaviense des Johannes von Guben. In: König und Kaiser – Schöpfer und Herrscher. Karl IV. und die Oberlausitz. Hg. von Peter Knüvener und Richard Němec [in print].
  • Kathrin Chlench-Priber: Thüring von Ringoltingen – Verfasser des Berner St.-Vinzenzenschuldbuchs und der Melusine. In: Produzenten und Texte im städtischen und kanzlarischen Kontext. Stadtschreiber und (Stadt)Literaten. Hg. von Rainer Hünecke. Wien 2018 (= Beiträge zur Kanzleisprachenforschung 10), S. 19–40.
  • Kathrin Chlench-Priber: Cisiojani im Spannungsfeld zwischen Zählen und Erzählen. In: Erzählen und Rechnen. Mediävistische Beiträge zur Interaktion zweier ungleicher Kulturtechniken. Hg. von Edith Feistner. Oldenburg 2018 (= Beiträge zur Mediävistischen Erzählforschung. Themenheft 2), S. 41–64 (online).
  • Kathrin Chlench-Priber: Konrad von Megenberg: German terminologies and expressions as created on Latin models. In: Multilingualism, Lingua Franca and Lingua Sacra. Hg. von Jens Braarvig und Markham J. Geller. Berlin 2018 (= Max Planck Research Library for the History and Development of Knowledge Studies 10), S. 113–122.
  • Kathrin Chlench-Priber: Ein Gebet wider die plag der malefrantzoß. In: Sprachgeschichte und Medizingeschichte. Texte - Termini - Interpretationen. Hg. von Jörg Riecke. Berlin 2017 (= Lingua Historica Germanica), S. 113–130.
  • Kathrin Chlench-Priber: Kanzleisprachliche Elemente in der Gebetsprosa Johanns von Neumarkt. In: Kanzlei und Sprachkultur. Hg. von Rainer Hünecke und Sandra Aehnelt. Wien 2016 (= Beiträge zur Kanzleisprachenforschung 9), S. 63–85.
  • Michael Dragoun, Václav Bok, Kathrin Chlench und Michael Stolz: Ein neues Parzival-Fragment in der Bibliothek des Nationalmuseums Prag (Sammlung Adolf Patera: 1 H A 144). In: ZfdA 144 (2015), S. 77–90.
  • Kathrin Chlench: Die Wahrnehmung göttlichen Wirkens im interreligiösen Kontakt am Beispiel des Parzival von Wolfram von Eschenbach. In: Gottes Werk und Adams Beitrag. Formen der Interaktion zwischen Mensch und Gott im Mittelalter. Hg. von Thomas Honegger, Gerlinde Huber-Rebenich und Volker Leppin. Berlin 2014 (= Das Mittelalter. Beihefte Bd. 1), S. 63–76.
  • Kathrin Chlench und Gabriel Viehhauser: Phylogenese und Textkritik der Parzival-Über-lieferung – Bioinformatische Anregungen zur Lösung genealogischer Klassifizierungsprobleme in der Editionsphilologie. In: Internationalität und Interdisziplinarität der Editionswissenschaft. Hg. von Michael Stolz und Yen-Chun Chen. Berlin/Boston 2014 (= Beihefte zu Editio 38), S. 57–81.
  • Kathrin Chlench: Visiertraktate – Zwei Beispieltexte aus dem 15. Jahrhundert. In: Fachtexte des Spätmittelalters und der Frühen Neuzeit. Tradition und Perspektiven der Fachprosa- und Fachsprachen­forschung. Hg. von Lenka Vaňková. Berlin 2014 (= Lingua Historica Germanica 7), S. 155–168.
  • Kathrin Chlench: Kosmologisches in Text und Bild von Johannes von Gmunden? In: Rudolf Simek und Manuela Klein (Hgg.): Johannes von Gmunden – Zwischen Astronomie und Astrologie. Wien 2012 (= Studia Medievalia Septentrionalia 22). S. 73–98; S. 265–273.
  • Kathrin Chlench: Sphera solida – Ein Himmelsglobustraktat und seine Bedeutung in der Astronomie des Spätmittelalters. In: Der Globusfreund. Wissenschaftliche Zeitschrift für Globenkunde 57/58 (2009/2010), S. 71–81.
  • Kathrin Chlench: Sphera solida – A Treatise on the Celestial Globe and its Significance in Late Medieval Astronomy. In: Globe Studies. The Journal of the International Coronelli Society. English Version of Der Globusfreund 57/58 (2009/2010), p. 70–80.
  • Preis für Literaturwissenschaft der Zeno-Karl-Schindler-Stiftung 2018 für die Habilitationsschrift „Johann von Neu­markt und die deutschsprachige Gebetbuchkultur des Spätmittel­alters“
  • Stipendium der Joséphine-de-Kármán-Stiftung zur Un­terstützung in der Abschlussphase der Habilitation 2016
  • Marie Heim-Vögtlin-Beitrag des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) für das Habilitationsprojekt 2014–2016  
  • Stipendium der Landeskulturdirektion Oberösterreich für einen Forschungsaufenthalt (Logis) in Gmunden am Traunsee, Österreich 2006

Lehrgebiete:

  • Literatur (Epik, Lyrik, Fach- und Gebrauchstexte) des 8.–16. Jahrhunderts
  • Handschriftenkunde
  • Sprachgeschichte des Mittelalters und der frühen Neuzeit
  • Editionsphilologie

Unterrichtserfahrung:

2008–heute Propädeutika, Seminare, Colloquien und Vorlesungen an der Universität Bern
2001–2006 Einführungskurse in das Alt- und Mittelhochdeutsche, Lektürekurse und Proseminare der Universität Bonn.

Betreuung von Studierenden auf den Ebenen BA, MA und Doktorat. 

seit 1/2019

Dozentin am Institut für Germanistik 

8/2016–12/2018

Oberassistentin am Institut für Germanistik

3/2016-7/2016

Stipendium der Joséphine-de-Kármán-Stiftung zur Unterstützung in der Abschlussphase der Habilitation

3/2014-2/2016

Marie-Heim-Vögtlin-Stipendium des SNF mit dem Projekt "Johann von Neumarkt und die deutschsprachige Privatgebetbuchkultur des Spätmittelalters"

2012-2014

Elternzeit

2008-2012

Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Berner "Parzival-Projekt"
Assistentin des Berner Mittelalter Zentrums

2008

Studienassessorin (Deutsch, Mathematik)

2007

Abschluss der Dissertation mit dem Thema "Der Wiener Codex 3055. Deutsche Texte des Corpus astronomicum aus dem Umkreis von Johannes von Gmunden"

2000-2006

Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Germanistischen Seminar der Universität Bonn im Fachbereich "Deutsche Sprache und ältere deutsche Literatur"
Mitarbeit im DFG-Projekt "Mittelhochdeutsche Grammatik"

1994-2000

Lehramtsstudium der Fächer Deutsch und Mathematik in Bonn