Institut für Germanistik

Dr. Stefan Abel

Assistent

Germanistische Mediävistik

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Sprechstunde
Nach Vereinbarung, Anmeldung per E-Mail.

Lehrstuhl: Prof. Stolz

  • Geistliche Literatur des Spätmittelalters
  • Höfische Literatur und deutsch-französische Literaturbeziehungen
  • Minnesang und Lyrik des Spätmittelalters
  • Paläographie/Kodikologie und Editionswissenschaft
  • Sprachgeschichte und ältere Sprachstufen des Deutschen
  • Parzival-Projekt
  • Habilitationsprojekt: "Spuren der Chrétien-Überlieferung im ›Parzival‹ Wolframs von Eschenbach und anderen mittelalterlichen Adaptationen der Artusromane Chrétiens de Troyes" (Arbeitstitel)
WS 2015/16 GLITEMA Visiting Scholarship, Universität Bremen.
seit Sept. 2012 Assistenz für ältere deutsche Sprache und Literatur, Universität Bern; wissenschaftliche Mitarbeit im "Parzival"-Projekt.
2010-2012 Lehramtsreferendariat (Sekundarstufe I/II) mit den Fächern Deutsch und Französisch in München (2. Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien).
2006-2010 Promotion an der Universität Augsburg (Betreuer: Prof. Dr. Dr. h.c. Werner Williams-Krapp), Stipendium der Friedrich-Ebert-Stiftung.
2006-2007 Mitarbeit: Katalogisierung der Bestände des Literaturarchivs Monacensia (München).
2000-2003 Mitarbeit: DFG-Projekt "Sprachatlas von Bayerisch-Schwaben" (Universität Augsburg; Leitung: Prof. Dr. Werner König).
1999-2006 Studium der Germanistik und Romanistik an der Universität Augsburg (Abschluss: Magister Artium und 1. Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien). 
  Magisterarbeit: "Beschreibung des Codex III.2.8° 9 aus dem Bestand der ehemaligen Oettingen-Wallersteinschen Bibliothek"  

div. Fortbildungen in Hochschuldidaktik und Digital Humanities (TUSTEP, TEI, R)

Mitgliedschaften

  • Deutscher Germanistenverband / Gesellschaft für Hochschulgermanistik
  • Internationale Artusgesellschaft
  • Mediävistenverband e.V.
  • Schweizerische Akademische Gesellschaft für Germanistik

 

 

Monographien / Editionen

  1. "Lyrik aus dem Loch" – Gebet und Reimrede des Hensel Lebenter sowie die ihm zugeschriebene 'Lochordnung' als Beiträge zur Gefängnisliteratur des Spätmittelalters [in Vorbereitung].

  2. Das "Nonnenwerk" des Nürnberger Kartäusers Erhart Groß – Zwischen Übersetzung und Bearbeitung der "Imitatio Christi" (Buch I) des Thomas von Kempen [in Vorbereitung].

  3. (mit Nicole Eichenberger) Jos von Pfullendorf, "Das Buch mit den farbigen Tuchblättern der Beatrix von Inzigkofen". Untersuchung und Edition (ZfdA-Beiheft 16), Stuttgart: Hirzel Verlag 2013.
    Rezension: Klaus H. Lauterbach, in: Zeitschrift für Geschichte des Oberrheins 162 (2014), S. 529-535.

  4. Johannes Nider, "Die vierundzwanzig goldenen Harfen". Edition und Kommentar (Spätmittelalter, Humanismus, Reformation 60), Tübingen: Mohr Siebeck 2011 [zugl. Diss. an der Universität Augsburg; gedruckt mit der Unterstützung des Förderungs- und Beihilfefonds Wissenschaft der VG Wort].
    Rezensionen: Ulrich Köpf, in: Zeitschrift für Bayerische Kirchengeschichte 84 (2015), S. 244-246 (Nr. 1954); Jens Haustein, in: Theologische Literaturzeitung 138 (2013), Sp. 48f.; Regina D. Schiewer, in: Sehepunkte (05/2013); Christoph Ocker, in: Archiv für Reformationsgeschichte 41 (2012), S. 22 (Literaturbericht); Marianna Cerno, in: Medioevo Latino 33 (2012), S. 275; Theological Book Review 23/2 (2012), Nr. 270.5.

Aufsätze

  1. Der "verbotene" Briefwechsel zwischen der Nonne Barbara Schleiffer und dem Dominikanerprior Johannes Henlein [zur Publikation eingereicht].

  2. Kontaktphänomene in Wort und Bild – Das Verhältnis der Erfurter und Leipziger "Parzival"-Fragmente zur Überlieferung des altfranzösischen "Conte du Graal" und dessen Erster Fortsetzung [zur Publikation eingereicht].

  3. Zentripetalität und zentrierte Wahrnehmung als Bausteine einer impliziten Poetik des Tanzes in der deutschen Literatur des Mittelalters [erscheint 2018 in: Das Mittelalter. Themenheft "Tanz. Perspektiven medävistischer Forschung].

  4. ... dont Tristan fu enprisones – mittelhochdeutsche Adaptationen und Kontrafakturen zu "D'Amors qui m'a tolu a moi" im Spiegel der Chrétien-Überlieferung, in: Zeitschrift für deutsches Altertum und deutsche Literatur 145 (2016), Heft 1, S. 9-48.

  5. "Paulus und Thekla II" oder "Die guldin regel" – (Pseudo-)Biographie eines Beichtigers, in: Beiträge zur Geschichte der deutschen Sprache und Literatur 136 (2014), Heft 4, S. 624-653.

  6. Johannes Nider in Inzigkofen? – Lehrgespräch für eine Novizin (Mit Edition), in: Zeitschrift für deutsche Philologie 133 (2014), Heft 1, S. 99-113.

Vorträge (Auswahl)

  1. "Kyot als Quellenfigur im 'Parzival' Wolframs von Eschenbach aus überlieferungs- und textgeschichtlicher Perspektive" (XXV. Kongress der Internationalen Artusgesellschaft, Universität Würzburg, 24.-29.7.2017).

  2. "Zweikampf und Freundschaft – interkulturelle Dynamiken in der mittelhochdeutschen und skandinavischen 'Erec'-Bearbeitung" (Tagung: "Verhandlung und Demonstration von Macht. Mittel, Muster und Modelle in Texten deutschsprachiger und skandinavischer Kulturräume des Mittelalters", Alfred Krupp Wissenschaftskolleg / Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, 8.-10.6.2017; Tagungsband in Vorbereitung). 

  3. "Wolfram's Implied Author in His 'Parzival' and the Old French 'Élucidation'" (Graduate Workshop: New Directions in Medieval German Studies, University of Cambridge Research Hub for German Studies, 25.-27.5.2017).

  4. "Grenzüberschreitung und Widerständigkeit der Dinge in der Artusepik am Beispiel des Mantellais" (Tagung: "Das Verhältnis von res und verba. Zu den Narrativen der Dinge", Universität Neuchâtel, 15.-17.3.2017; Tagungsband in Vorbereitung).

  5. "Wolfram's 'Soltâne': On the Impossibility of an Artificial Paradise" (Tagung: "Spaces, Places and Times of Solitude in Late Medieval and Early Modern Europe", Institut für Kunstgeschichte / Universität Bern, 9.-11.12.2015).

  6. "Spuren der Chrétien-Überlieferung in Hartmanns Iwein, Wolframs Parzival und im Kliges des Ulrich von Türheim" (Tagung: "Late Medieval Romances Across European Borders", Institute for Medieval and Early Modern Research / Universität Bremen, 31.10.-1.11.2014; Tagungsband in Vorbereitung).

Rezensionen

Markus Schmitz: Die legent vnd dz leben des hochgelopten manlichen ritters sant joergen. Kritische Neuedition und Interpretation einer alemannischen Prosalegende des heiligen Georg aus dem 15. Jahrhundert (Texte des späten Mittelalters und der frühen Neuzeit 49), Berlin 2013, in: Zeitschrift für deutsches Altertum und deutsche Literatur 144 (2015), S. 248-250.

Vertiefungs-/Aufbaukurse

 
HS 2017 Chrétiens "Perceval ou le Conte du Graal", Wolframs "Parzival" und die Welt des mittelalterlichen Orients (mit Prof. Dr. Michael Stolz)

Basiskurse

 
HS 2015 Heinrich von Veldeke: Servatius, Eneit und die Minnelieder
HS 2014 Dietrichepik
HS 2013 Minnesang
HS 2012 Einführung in die althochdeutsche Sprache und Literatur (mit Dr. Kathrin Chlench-Priber)

Regelmässige Lehrveranstaltungen

 
FS 2012–2015 Propädeutikum zur Einführung in die germanistische Mediävistik (Ältere deutsche Literatur, LW I)
Elektronisches Edieren und Digital Humanities. Eine Einführung anhand von Praxisbeispielen aus dem Berner "Parzival-Projekt" (Basis-/Ergänzungskurs)
HS 2012–2015 Handschriftenkunde (Ergänzungskurs, mit PD Dr. Christian von Zimmermann)

Workshops

 
FS 2016 Das Berner "Parzival"-Projekt / Chrétien de Troyes, "Perceval" – Wolfram von Eschenbach, "Parzival" (im Rahmen des Seminars "Buch und Text. Deutsche und französische Literatur des Mittelalters in ihrer handschriftlichen Überlieferung" [Christine Putzo / René Wetzel] / 21. April 2016, Universität Lausanne)
WS 2015/16 Editionsphilologie in Theorie und Praxis am Beispiel des Berner "Parzival"-Projekts (GLITEMA Visiting Scholarship / Universität Bremen)

Betreute Bachelorarbeiten

 
Julia Wermelinger  Mythische Elemente in den Kampfszenen der aventiurehaften Dietrichepik (Herbst 2015)

Hinweise zu Referaten und schriftlichen Seminararbeiten

 
Vorbesprechung Themen für Referate und schriftliche Seminarbeiten sind unbedingt vorab mit mir zu besprechen. Bitte vereinbaren Sie daher rechtzeitig per E-Mail einen Termin für die Sprechstunde. Je besser Sie sich auf diesen Termin vorbereiten und vorab schon erste Ideen für Ihr Referat/Ihre Seminararbeit entwickeln, desto effektiver kann ich Sie betreuen.
Abgabe schriftlicher Seminararbeiten Schriftliche Seminararbeiten sind zweifach einzureichen: 1. in gedruckter Form, inkl. Eidesstattlicher Erklärung im Sekretariat (B 302) oder in meinem Büro (B 312), 2. in elektronischer Form (*.pdf oder *.doc) per E-Mail.
Abgabetermin Schriftliche Seminararbeiten sind spätestens sechs Monate nach Semesterbeginnabzugeben. Später eingereichte Arbeiten werden nicht angenommen!