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Gesellschaft für interkulturelle Germanistik
Association for intercultural German Studies

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Was ist die GiG und welches sind ihre Ziele?
Die Gesellschaft für interkulturelle Germanistik wurde 1984 in Karlsruhe gegründet, vereinsrechtlich bis heute ihr Sitz. Sie versteht sich nicht als Verband, sondern als Forschungsgemeinschaft. Ihre Mitglieder sind Germanisten*, Deutschlehrer und Vertreter anderer Fächer und Berufe, die an der Vermittlung deutschsprachiger Kulturen mitwirken. Ihre Zusammenarbeit wird geprägt von der Absicht, die wissenschaftliche und pädagogische Tätigkeit mit interdisziplinären Möglichkeiten kulturellen Austauschs zu verknüpfen und die Erkenntnischancen zu nutzen, die in der Unterschiedlichkeit der jeweiligen kulturellen Ausgangsposition liegen. Indem wir uns diese Positionen bewußt machen, gewinnen wir Zugänge nicht nur zur fremden, sondern auch zur eigenen Kultur.

Als zentrale Aufgabe der GiG wurde bei ihrer Gründung das Vorhaben beschrieben, das transkulturelle Wissenschaftsgespräch namhafter Germanisten aller Sparten des Faches zugunsten nationaler und internationaler Verständigung im Respekt vor den jeweiligen Positionen und Prämissen zu fördern mit dem Ziel der Entwicklung gemeinsamer Theoriebildung und Projektbearbeitung im interkulturellen Wechselblick der Perspektiven auf den gemeinsamen Gegenstand: die deutsche Sprache und Literatur, die Kultur und die Medien im deutschsprachigen Raum und deren Rezeption und Vermittlung in der Welt.

* Gemäß altrömischem Rechtsgrundsatz und nach den Regeln der deutschen Grammatik möge die maskuline Form hier und im folgenden Personen jeden Geschlechts bezeichnen: "Pronuntiatur sermonis in sexu masculino ad utrum sexum plerumque porrigatur" (dt.: "Wenn in einer Bestimmung das männliche Geschlecht genannt ist, erstreckt sie sich gleichwohl zumeist auf beide Geschlechter"), zit. n. Rudolf Düll (ed.) 1960: Corpus iuris. Eine Auswahl der Rechtsgrundsätze der Antike, München: Heimeran 1960: 44 f.